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Verspätungen in Richtung Luxemburg: Zwei Menschen sterben auf Bahngleisen
Lokales 23.11.2017

Verspätungen in Richtung Luxemburg: Zwei Menschen sterben auf Bahngleisen

Die Bergungsarbeiten am Bahnhof in Trier-Süd dauerten bis gegen 10 Uhr.

Verspätungen in Richtung Luxemburg: Zwei Menschen sterben auf Bahngleisen

Die Bergungsarbeiten am Bahnhof in Trier-Süd dauerten bis gegen 10 Uhr.
Foto: Agentur Siko
Lokales 23.11.2017

Verspätungen in Richtung Luxemburg: Zwei Menschen sterben auf Bahngleisen

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Wegen zweier tragischer Vorfälle war der Zugverkehr nach Luxemburg aus Deustchland und Frankreich massiv gestört. Am Bahnsteig in Trier-Süd stürzte ein 36-Jähriger vor einen Pendlerzug. Auch in Zoufftgen bei Bettemburg wurde eine Person von einem Zug überrollt.

(tom/siko) - Auf der Bahnstrecke zwischen Trier und Luxemburg ist es am frühen Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr zu einem tragischen Vorfall gekommen. Am Bahnhof  Trier-Süd ist ein 36-jähriger Mann vor einen Pendlerzug gestürzt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Polizei schließt derzeit ein Fremdverschulden aus.

Der Zug war zu dieser Uhrzeit mit insgesamt 243 Pendlern und Schülern besetzt, der Bahnsteig war voll mit Wartenden. Viele erlitten einen Schock. Über 200 Menschen wurden von der Unfallstelle evakuiert und teils mit Bussen zum Hauptbahnhof zurückgebracht. 34 Schüler wurden in einer nahegelegenen Turnhalle von Psychologen und Notfallseelsorgern betreut. 

Die Kriminalpolizei ermittelt weiter die genauen Umstände. Auf der gesamten Strecke zwischen Trier und Wasserbillig kam es in beiden Richtungen zu Verspätungen, solange der Einsatz lief. Gegen 10 Uhr wurde der reguläre Verkehr wieder aufgenommen.  

Person in Zoufftgen vom Zug erfasst

Bereits kurz nach 7 Uhr war auf der Linie zwischen Thionville und Bettemburg ein ähnlicher Vorfall passiert: Im französischen Zoufftgen kurz vor der Grenze zu Luxemburg war ebenfalls eine Person von einem Zug erfasst worden. Auch dieser Unfall endete tödlich. Über die Ursache ist nichts bekannt.

Auch hier kam es zu erheblichen Störungen. Die CFL kündigte "Verspätungen und Ausfälle" auf den Linien 60 und 90 an. Ein Ersatzbusverkehr wurde eingerichtet.


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Wer Suizidgedanken hat, sollte mit vertrauten Menschen darüber reden. Oft hilft bereits ein Gespräch, die Situation, zumindest für den Moment, zu verbessern. Wer darüber hinausgehende Hilfsangebote in Anspruch nehmen will, oder sich um nahestehende Personen sorgt, kann sich an SOS Détresse unter 00352-454545 wenden.   

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