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Kurzmeldungen Lokales 10.01.2020

Vermisster 14-Jähriger aufgefunden

(sas) - Der seit Dienstag vermisste 14-Jährige aus Luxemburg-Stadt ist wieder aufgefunden worden.

Die entsprechende Vermisstenmeldung der Polizei vom Donnerstag ist also hinfällig.

Gestern

Portugal nominiert UN-Chef Guterres für zweite Amtszeit

 (dpa) - Die portugiesische Regierung hat UN-Generalsekretär António Guterres offiziell für eine zweite Amtszeit nominiert. Guterres erledige seine Aufgabe mit „Unabhängigkeit, Kompetenz und einer Fähigkeit zum Dialog“, schrieb Portugals Regierungschef António Costa am Mittwoch im Kurznachrichtendienst Twitter. Er habe ein Schreiben zur Nominierung an die Präsidenten von UN-Generalversammlung und UN-Sicherheitsrat geschickt. Guterres sei „dankbar und demütig angesichts dieser Unterstützung und werde „alles tun, um dem Vertrauen gerecht zu sein“, sagte sein Sprecher vor Journalisten in New York.

Guterres hatte dem Präsidenten der UN-Generalversammlung bereits Anfang des Jahres mitgeteilt, dass er für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehe. Der 71-Jährige ist seit Anfang 2017 Chef der UN, seine Amtszeit endet Ende des Jahres.

Bislang gibt es keine bestätigten Gegenkandidaten für Guterres. Traditionell haben die fünf Vetomächte USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich den entscheidenden Einfluss auf die Besetzung. Kritiker bemängeln, dass der Nominierungsprozess für den Job zu wenig transparent ist und wünschen sich nach mehr als sieben Jahrzehnten die erste Frau an der Spitze der Vereinten Nationen.    

Kurzmeldungen Panorama 24.02.2021

Möglicherweise neue Lecks in der Raumstation ISS

(dpa) - In der Internationalen Raumstation ISS könnte es mehr undichte Stelle geben als zunächst angenommen. An diesem Donnerstag soll eine mögliche dritte undichte Stelle untersucht werden. Das geht aus den Funksprüchen der Besatzung mit der Flugleitzentrale hervor, wie die Staatsagentur Tass meldete. Am Mittwoch suchten die Raumfahrer demnach unter einem Rohr nach einem Riss, der dort bereits vermutet wurde. Es gab Hinweise auf mindestens ein weiteres Loch.

Die Besatzung wollte die beschädigte Stelle mit einer Folie abkleben. Bei der Suche kam ein spezielles Mikroskop zum Einsatz. Dabei seien „eine Vielzahl von Defekten an der Außenhülle“ festgestellt worden.

Das Mikroskop war erst in der vergangenen Woche mit einem Raumfrachter vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS gebracht worden - neben anderer Ausrüstung und Materialien, um einen im russischen ISS-Modul „Swesda“ (Stern) vermuteten Riss abzudichten zu können. Der Riss macht den Kosmonauten seit Monaten zu schaffen. Zeitweilig war es einem Druckabfall gekommen. Ein anderes Leck war bereits vor einigen Monaten entdeckt und abgedichtet worden.  

Australien: Umstrittenes Mediengesetz verabschiedet

(dpa) - Der Senat in Australien hat am Mittwoch ein neues Mediengesetz verabschiedet, das zuletzt zu einem heftigen Disput mit Facebook geführt hatte. Im Unterhaus war der sogenannte „News Media and Digital Platforms Mandatory Bargaining Code“ bereits in der vergangenen Woche angenommen worden, jedoch muss die Abstimmung dort wiederholt werden, wie der Sender ABC berichtete. Grund: Im Streit mit Facebook über den Entwurf hatte die Regierung in Canberra am Dienstag Änderungen des Gesetzes zugestimmt. Der Internetgigant hatte daraufhin eingelenkt.

Mit dem Gesetz werden Google und Facebook künftig dazu gezwungen, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten. Australien will damit erreichen, dass Werbeeinnahmen gerechter verteilt werden. Der Streit war zuletzt eskaliert.

Facebook hatte in der vergangenen Woche Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt. Facebook-User konnten seither keine nationalen oder internationalen journalistischen Inhalte mehr teilen. Die Regierung hatte daraufhin am Montag angekündigt, man werde geplante Anzeigen auf Facebook zurückziehen. Am Dienstag wurde schließlich nach neuen Verhandlungen eine Einigung erzielt. Facebook erklärte daraufhin, die Sperre für australische Nachrichtenseiten auf seinem Online-Netzwerk werde wieder aufgehoben. Google hatte sich bereits in der vergangenen Woche mit großen Medienunternehmen auf Zahlungen geeinigt.

Kurzmeldungen Lokales 24.02.2021

Unfälle in Bous und der Hauptstadt am Mittwoch

(jwi) - Am Mittwochmorgen kam es zu mehreren Unfällen auf Luxemburgs Straßen. So meldet die Polizei eine Kollision in der Hauptstadt mit drei Fahrzeugen in der Route de Thionville (N3) in Howald. Dies in Höhe der Hausnummer 282. Die Fahrbahn in Richtung Hesperingen ist derzeit blockiert. Stau.

Einen weiteren Unfall mit drei Autos gab es ebenfalls in der Hauptstadt auf der Kreuzung Côte d'Eich und der Rue des Glacis. Es staut an dieser Stelle.

In Bous gab es gegen 6.20 Uhr einen Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto. Dies an der Kreuzung zwischen Rue Stinzinger und Rue d'Oetrange. Als der Autofahrer aus Richtung Assel kommend auf die N28 abbiegen wollte, stieß er mit dem Motorradfahrer zusammen, der auf der N28 in Richtung Bous unterwegs war.

Der Motorradfahrer wurde bei dem Vorfall schwer verletzt und musste hospitalisiert werden, während der Autofahrer sich leichte Verletzungen zuzog. Ein Samu-Wagen und zwei Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz.  

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Vorgestern

Zwei Jugendliche bei Bandenschlägereien in Frankreich getötet

(dpa) - Zwei Jugendliche sind in Frankreich nach Prügeleien zwischen Banden gestorben. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Polizeikreisen erfuhr, wird kein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen südlich von Paris vermutet.

Demnach kam bei einer Prügelei in Boussy-Saint-Antoine am Nachmittag ein 13-Jähriger ums Leben. Ein 14-Jähriger wurde bei der Auseinandersetzung mit Messern und Baseballschlägern zwischen etwa 50 Menschen schwer verletzt. Sechs Menschen wurden festgenommen.

Etwa 40 Kilometer entfernt war am Vorabend eine 14-Jährige in Saint-Chéron ebenfalls nach einer Schlägerei gestorben. Sie wurde tödlich mit einem Messer im Bauch getroffen, sagte die Staatsanwältin von Evry, Caroline Nisand. Sechs Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren kamen demnach in Haft - drei von ihnen hatten sich der Polizei selbst gestellt. Einer der Verdächtigen habe gestanden, sagte Nisand. Die Justiz ermittele unter anderem wegen Mordes und schwerer Gewalt gegen Minderjährige sowie unterlassener Hilfeleistung.

Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin reiste am Dienstag in das Département Essonne, in dem beide Schlägereien stattgefunden hatten. In einem auf Twitter veröffentlichten Video sprach er seine Unterstützung aus und kündigte an, etwa hundert Polizisten und Gendarme so lange wie notwendig zusätzlich in der Gegend zu stationieren. 

Am Dienstagabend kam es in Luxemburg zu einer Messerstecherei bei der Europaschule in Kirchberg. Ein 18-jähriges Mädchen wurde dabei im Brustbereich verletzt. 

Rekordzahlen bei der Kurzarbeit

(TJ) - Fast 47.000 Menschen sind - in erster Linie - pandemiebedingt im Monat März in Luxemburg in Kurzarbeit. Das stellt einen neuen Rekord dar, im Januar waren es noch 34.117 Personen. 4.450 Betriebe haben einen Antrag gestellt - für den Monat Februar waren es 4.493. Das Konjunkturkomitee hat am Dienstag 4.362 Anfragen davon bewilligt.

Um den Unternehmen weiter unter die Arme greifen zu können, wurde beschlossen, die laufende Regelung bis zum 30. Juni zu verlängern. Unternehmen, die die Hilfen beanspruchen, müssen sich grundsätzlich verpflichten, während dieser Zeit keine Mitarbeiter aus wirtschaftlichen Gründen zu entlassen. Am 22. März kommt das Konjunkturkomitee erneut zusammen.

Kurzmeldungen Panorama 23.02.2021

Prinz Philip erholt sich von einer Infektion

Der britische Prinz Philip (99) wird nach Angaben des Buckingham-Palasts im Krankenhaus wegen einer Infektion behandelt. „Er fühlt sich wohl und spricht auf die Behandlung an, es wird jedoch nicht erwartet, dass er das Krankenhaus in den kommenden Tagen verlässt“, teilte der Palast am Dienstag britischen Berichten zufolge mit. Es ist das erste Mal, dass ein Grund für den Krankenhausaufenthalt des Ehemannes von Königin Elizabeth II. genannt wird.

Philip war am 16. Februar abends ins Krankenhaus gebracht worden - nach Angaben des Palastes in London eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der Aufenthalt soll nicht im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen. Die Queen und ihr Mann hatten beide im Januar bereits eine erste Corona-Impfung erhalten.    

Kurzmeldungen Panorama 23.02.2021

14 Kilogramm schwerer Meteorit in Schweden gefunden

(dpa) - Zwei Schweden haben einen fast 14 Kilogramm schweren Eisenmeteoriten entdeckt. Dabei handelt es sich um das mutmaßliche Hauptstück eines Meteoriteneinschlags vom 7. November, wie das in Stockholm ansässige Naturhistorische Reichsmuseum am Dienstag mitteilte. 

Zwei Privatpersonen - Geologen aus der Hauptstadt mit einem Interesse an Meteoriten - haben den seltenen Fund demnach in der Nähe von Enköping nordwestlich von Stockholm gemacht und ihn dem Museum übergeben. Nach Museumsangaben ist es das erste Mal seit über 60 Jahren, das ein beim Absturz beobachteter Meteorit in Schweden gefunden worden ist.

Unzählige Menschen in der schwedischen Region hatten an besagtem 7. November einen Feuerball gesehen, der den Himmel für etwa drei Sekunden erleuchtet hatte. Der Astronom Eric Stempels von der Universität in Uppsala berechnete daraufhin den ungefähren Einschlagsort, an dem später bereits kleine Fragmente eines Eisenmeteoriten gefunden wurden. Das jetzt entdeckte Hauptstück ist rund 30 Zentimeter lang und stellt den wahrscheinlich größten Rest des Himmelskörpers dar, der laut Stempels beim Eintritt in die Atmosphäre ursprünglich schätzungsweise neun Tonnen schwer gewesen ist. Einige kleinere Teile werden weiterhin in der Gegend vermutet.

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Europas Norden schottet sich ab  

Minus 24 Grad: Moskau erlebt kälteste Nacht des Winters

(dpa) - Bei Temperaturen von bis zu minus 24,1 Grad haben die Menschen in Russlands Hauptstadt Moskau die bislang kälteste Nacht dieses Winters hinter sich. Auch in der Nacht zum Mittwoch soll es noch einmal ähnlich eisig werden, wie am Dienstag aus Daten des Moskauer Wetterbüros hervorging. Ab Donnerstag soll es den Prognosen zufolge dann deutlich wärmer werden. Der tiefste je gemessene Wert in einer Moskauer Nacht lag bei minus 30,5 Grad im Februar 1945.

Erst vor rund anderthalb Wochen hätte Europas größte Metropole beinahe einen Schneerekord geknackt: Innerhalb von Stunden waren 75 Prozent der Schneemasse vom Himmel gekommen, die sonst durchschnittlich im gesamten Februar fällt. Am Ende war die Moskauer Schneedecke 59 Zentimeter hoch - nur einen Zentimeter niedriger als der bisherige Höchstwert, der vor 65 Jahren gemessen wurde.

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US-Bundesstaat Virginia schafft die Todesstrafe ab

(dpa) - Im US-Bundesstaat Virginia wird die Todesstrafe abgeschafft. Beide Kammern des Parlaments des Bundesstaats stimmten für die Abschaffung, womit nur noch die Unterschrift von Gouverneur Ralph Northam fehlte. Seine Zustimmung gilt als sicher. „Das ist ein wichtiger Schritt nach vorne, um sicherzustellen, dass unsere Strafjustiz fair und angemessen ist“, erklärte Northam am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme mit den Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Eileen Filler-Corn, und dem Mehrheitsführer im Senat, Dick Saslaw. In den USA haben bislang 22 der 50 Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft.

„In Virginias langer Geschichte hat dieser Staat mehr Menschen hingerichtet als jeder andere Bundesstaat“, hieß es in der Erklärung. „Es ist Zeit, dass wir dieser Maschinerie des Todes ein Ende bereiten.“ Die Todesstrafe sei kein faires und effektives Instrument der Strafjustiz, hieß es weiter. Seit 1976 gab es nach Angaben des Informationszentrums Todesstrafe 113 Hinrichtungen in dem Bundesstaat.

Die Todesstrafe ist in den USA insgesamt eher auf dem Rückzug. Das hat vielerorts mit einer sich wandelnden öffentlichen Meinung zu tun, aber auch den zunehmenden Schwierigkeiten, die nötigen Stoffe für die Giftspritze zu beschaffen. Zudem führt das Verhängen der Todesstrafe meist zu langwierigen - und kostspieligen - Rechtsstreitigkeiten.

2020 wurden in den USA dem Informationszentrum Todesstrafe zufolge von fünf Staaten und der Bundesregierung insgesamt 17 Menschen hingerichtet. Der Bund hatte fast zwei Jahrzehnte lang keine Todesstrafen mehr vollstrecken lassen. Die Regierung von Ex-Präsident Donald Trump setzte jedoch deren Wiedereinführung durch. Der neue Präsident Joe Biden lehnt die Todesstrafe ab.

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