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Verkehrsunfall in Esch/Alzette: Zwei Tote und ein Schwerverletzter
Bei dem schweren Unfall haben eine Frau (20) sowie ein Mann (38) ihr Leben gelassen.

Verkehrsunfall in Esch/Alzette: Zwei Tote und ein Schwerverletzter

Foto: Polizei
Bei dem schweren Unfall haben eine Frau (20) sowie ein Mann (38) ihr Leben gelassen.
Lokales 26.06.2016

Verkehrsunfall in Esch/Alzette: Zwei Tote und ein Schwerverletzter

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Am Sonntagmorgen ist es am Kreisverkehr Raemerich zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei haben zwei Personen ihr Leben gelassen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, ein weiterer Insasse leicht.

(che/gs) - Zwei Tote, ein Schwerverletzter, ein weiterer Insasse sowie ein Rettungssanitäter mit leichten Verletzungen: So lautet die Bilanz des sehr schweren Verkehrsunfalls, der sich am frühen Sonntagmorgen am Kreisverkehr Raemerich in Esch/Alzette ereignet hat.

Nach Angaben der Polizei fuhr gegen 6.15 Uhr ein Auto mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn A4, als der Fahrer am Autobahnende die Kontrolle über den BMW verlor. Das Auto raste in den Kreisverkehr Raemerich, rammte einen kleinen Hügel, hob ab und wurde etwa 30 Meter weit geschleudert. Der Wagen landete in Höhe der Fußgängerunterführung im Kreisverkehr und fing Feuer.

Der Wagen hatte nach dem Unfall Feuer gefangen.
Der Wagen hatte nach dem Unfall Feuer gefangen.
Foto: Polizei

Für zwei der vier Insassen – eine 20-jährige Frau und einen 38-jährigen Mann – kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer (21) wurde sehr schwer verletzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber der „Luxembourg Air Rescue“ ins Krankenhaus gebracht. Letzten Informationen vom Sonntagnachmittag zufolge befindet er sich außer Lebensgefahr.

Ein weiterer Insasse (28) kam mit leichten Verletzungen davon, er wurde mit dem  Krankenwagen in die Klinik nach Esch gebracht. Ein Rettungssanitäter wurde leicht verletzt, als er einen der Passagiere aus dem brennenden Auto barg.

Um die genauen Umstände des Unfalls zu klären, beorderte die Staatsanwaltschaft den Mess- und Erkennungsdienst der Polizei an die Unfallstelle. Die Autobahn A4 musste zeitweise für den Verkehr gesperrt werden.

Ob der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden hatte, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht mitteilen. Die Untersuchung des Unfalls läuft.


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