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Verkehrsentlastung für Pendler in Sicht
Lokales 18.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Moselaufstieg

Verkehrsentlastung für Pendler in Sicht

Die Trasse der geplanten Westumfahrung steht seit Jahren fest.
Moselaufstieg

Verkehrsentlastung für Pendler in Sicht

Die Trasse der geplanten Westumfahrung steht seit Jahren fest.
Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Lokales 18.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Moselaufstieg

Verkehrsentlastung für Pendler in Sicht

Maxime LEMMER
Maxime LEMMER
Für Berufspendler aus Deutschland gibt es einen Lichtblick. Die Westumfahrung bei Konz dürfte in den kommenden 15 Jahren verwirklicht werden.

(ml) - Zahlreiche Berufspendler, die regelmäßig auf deutscher Seite entlang der Mosel durch die Dörfer zwischen Trier und Luxemburg unterwegs sind, dürfen sich freuen. Die Aussichten, dass die sechs Kilometer lange Verbindung von Konz über die Mosel zur A6 tatsächlich verwirklicht wird, sind so gut wie noch nie zuvor. Der sogenannte Moselaufstieg steht neuerdings im "vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans".

Mit dieser Einstufung hat das Projekt eine realistische Chance, in den kommenden 15 Jahren umgesetzt werden, berichtet der "Trierische Volksfreund". Der Bund hat die Absicht, das 60 Millionen Euro teure Projekt zu finanzieren. Der Trierer CDU-Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster spricht von einem "absoluten Wendepunkt". Immerhin handele es sich um ein Schlüsselprojekt für die regionale Verkehrsentwicklung.

Steigerung der Lebensqualität

Der Verlauf für den Moselaufstieg steht bereits seit Jahren fest. Das Saar-Moseltal soll mit einer Brücke bei Konz an die A64 angebunden werden. Ziel ist es, das Moseltal und das Stadtgebiet Trier vom Fernverkehr zu entlasten. Für die Einwohner entlang der Strecke Konz-Trier-Schweich würde sich damit die Lebensqualität beträchtlich steigern.

Bernhard Kaster ist zuversichtlich, dass bei der geplanten Umsetzung des Vorhabens keine neuen Probleme auftauchen werden. Bereits kommende Woche beginnt die Öffentlichkeitsbeteiligung, die sich über sechs Wochen hinzieht. Ab dem Zeitpunkt wird der Bundesverkehrswegeplan für jedermann zugänglich.

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