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Verkehr in der Hauptstadt: "Auf die Zähne beißen"
Lokales 15.05.2019

Verkehr in der Hauptstadt: "Auf die Zähne beißen"

Am Montag und Dienstag sorgte die veränderte Verkehrsführung in der Avenue de la Gare für ein Verkehrschaos.

Verkehr in der Hauptstadt: "Auf die Zähne beißen"

Am Montag und Dienstag sorgte die veränderte Verkehrsführung in der Avenue de la Gare für ein Verkehrschaos.
Foto: Lex Kleren
Lokales 15.05.2019

Verkehr in der Hauptstadt: "Auf die Zähne beißen"

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Wegen der Trambaustelle müssen alle Beteiligten noch weitere anderthalb Jahre Nerven beweisen. Dieser Meinung ist die Stadtbürgermeisterin.

"Ende 2020 wird die Situation in der Hauptstadt für alle Verkehrsteilnehmer besser. So lange müssen wir noch auf die Zähne beißen", sagte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am Mittwoch als Reaktion auf das Verkehrschaos am Montag und Dienstag im Bahnhofsviertel. Mittlerweile habe die Lage sich beruhigt.

Al Avenue: Radweg wird verlängert

Im gleichen Zusammenhang wies Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) darauf hin, dass der neu geschaffene Radweg in der Avenue de la Gare bis Januar 2020  bis zum Viaduc (Passerelle) verlängert wird.


Place de la Gare: Die Lösung liegt so nahe
Mit dem Fahrrad am hauptstädtischen Bahnhof vorbeizufahren, ist seit der Umstellung der Verkehrsführung zu einem gefährlichen Unterfangen geworden. Doch es gibt eine Möglichkeit, die Situation schnell zu entschärfen.

Wissenswert ist auch, dass die bislang bidirektionelle Radspur in der Rue du Fort Neipperg nur noch von der Avenue de la Gare in Richtung Bonneweg geöffnet ist. Eine Maßnahme, die aus Sicherheitsgründen getroffen wurde. Goldschmidt rät den Radlern, über die Rue de Bonnevoie in die Avenue de la Gare zu fahren.  

Was die Anrainer und Geschäftsleute der Tramtrasse betrifft, wies Polfer darauf hin, dass sie sich jederzeit an die Baustellenmediatoren von Luxtram wenden können, um den Zugang zu ihrer Wohnung respektive ihrem Geschäft zu gewährleiten. Die Betreibergesellschaft der Straßenbahn ist auch Ansprechpartner für Entschädigungen.

Straßenmarkt trotz Baustellen

Trotz der Baustellen werde der beliebte Stroossemaart am Samstag im Stadtzentrum und im Bahnhofsviertel stattfinden, so die Bürgermeisterin: "Die Hauptstadt bleibt zugänglich." Die Al Avenue wird allerdings an diesem Tag für den Straßenverkehr geschlossen sein, auch für die Buslinien.


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Eng, enger, Gare: Die hauptstädtische Avenue de la Gare bleibt für immer für den motorisierten Individualverkehr geschlossen. Sie bleibt nun Bussen, Radfahrern und Fußgängern vorbehalten.

"Während die Geschäftsleute mit Schnäppchen locken, tut die Stadt dies mit kostenlosen Bus- und Tramfahrten sowie mit gratis Parkgelegenheiten in den Parkings Place de l'Europe, Fort Wedell, Glacis, Schuman und Stade. Auch die P+R Howald (Lux-Sud A und B) und Bouillon sind gratis.

Nein zu elektrischen Tretrollern

"Wir gehen keine Zusammenarbeit mit dem Tretroller-Verleihbetrieb Troty ein", betonte Mobilitätsschöffe Goldschmidt. In den vergangenen Monaten habe die Stadt viele Anfragen erhalten, die sie negativ beantwortet habe.

"Die Stadt unterstützt die Busse, das Autoverleihsystem Carl'oh und das Radverleihsystem vél'OH". Und: "Die Tretrollerfahrer sollen sich an die Straßenverkehrsordnung halten."  


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Lokales, Baustelle Tram, chantier, tramway, avenue de la gare et avenue de la liberté, Mobilität,  photo Anouk Antony