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Vereinigung teilt Gesichtsvisiere an Hörgeschädigte aus
Lokales 08.05.2020

Vereinigung teilt Gesichtsvisiere an Hörgeschädigte aus

Für viele Hörgeschädigte gehört neben der Gebärdensprache auch das Lippenlesen zum Kommunizieren dazu.

Vereinigung teilt Gesichtsvisiere an Hörgeschädigte aus

Für viele Hörgeschädigte gehört neben der Gebärdensprache auch das Lippenlesen zum Kommunizieren dazu.
Foto: Shutterstock
Lokales 08.05.2020

Vereinigung teilt Gesichtsvisiere an Hörgeschädigte aus

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Das Tragen einer Schutzmaske hindert derzeit hörgeschädigte Menschen daran, die Lippen ihrer Gesprächspartner zu lesen. Um ihnen die Kommunikation zumindest teilweise zu erleichtern, bietet ihnen die Vereinigung "Solidarität mit Hörgeschädigten" Gesichtsvisiere an.

Die zum Schutz gegen das Corona-Virus eingeführten Sicherheitsvorkehrungen stellen unter anderem hörgeschädigte Menschen vor neue Herausforderungen. Die Pflicht, einen Mundschutz zu tragen, führt dazu, dass das Kommunizieren für jene Menschen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, erschwert wird.


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In einer Pressemitteilung geht die Vereinigung von  Menschen mit einer Hörschädigung "Solidarität mit Hörgeschädigten" auf diese Problematik ein und  bietet den Betroffenen Unterstützung. In Zusammenarbeit mit der Oeuvre Nationale de secours Grande-Duchesse Charlotte und "3D Print Let’s fight Corona" wurden Gesichtsvisiere aus Plexiglas hergestellt, die demnächst an hörgeschädigte Menschen ausgeteilt werden sollen.

Allerdings weist die Vereinigung in ihrem Communiqué auch darauf hin, dass Gesichtsvisiere die Masken nicht ersetzen und somit in bestimmten Fällen das Tragen eines Mundschutzes weiterhin gilt. 

Interessierte können sich über die E-Mail Adresse info@hoergeschaedigt.lu oder die Telefonnummer 26 52 14 60 bei der Vereinigung "Solidarität mit Hörgeschädigten" melden. Und auch auf der Internetseite www.hoergeschaedigt.lu erhalten Betroffene Informationen und Beratung. 

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