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Verdachtsfall von Blauzungenkrankheit im Kreis Trier-Saarburg

Verdachtsfall von Blauzungenkrankheit im Kreis Trier-Saarburg

Foto: Anouk Antony/LW-Archiv
Lokales 11.01.2019

Verdachtsfall von Blauzungenkrankheit im Kreis Trier-Saarburg

Ein Kalb musste vorsorglich getötet werden, direkte Auswirkungen auf Luxemburg gibt es derzeit nicht.

(dpa/lrs) - Wegen des Verdachts auf Blauzungenkrankheit ist in einem Betrieb im Kreis Trier-Saarburg ein Kalb vorsorglich getötet worden. Der Verdacht habe sich bei einem Routinetest ergeben, sagte der Sprecher der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Thomas Müller, am Freitag in Trier. Das Tier stamme ursprünglich aus einem Milchviehbetrieb in der Pfalz. Das Landesuntersuchungsamt werde voraussichtlich am (heutigen) Freitag das Ergebnis der Untersuchungen mitteilen. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) über den Fall berichtet.


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Es sei möglich, dass das Sperrgebiet auf ganz Rheinland-Pfalz ausgedehnt werde, sagte Müller. Eine tierseuchenrechtliche Anordnung solle wohl am Montag veröffentlicht werden und am 15. Januar in Kraft treten. Die Blauzungenkrankheit ist eine Viruserkrankung, die Schafe, Ziegen und Rinder befallen kann. Für den Menschen gilt sie als ungefährlich.

Direkte Auswirkungen auf Luxemburg habe der Fall im nahen Grenzgebiet derzeit nicht, so Dr. Félix Wildschutz von der Veterinärinspektion in Luxemburg: "Wenn das Sperrgebiet auf ganz Rheinland-Pfalz ausgedehnt wird, stellt sich die Frage lediglich bei Viehimporten aus dem betroffenen Gebiet. Dabei gelten jedoch strenge Regeln, so, dass die Tiere entweder untersucht werden, oder ein Impfnachweis verlangt wird".


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