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Verbrechen gegen Wissenschaft: Warum der Giftmord ausstirbt
Der Chemiker Serge Schneider vom Staatslabor in Düdelingen ist für toxikologische Analysen in der Rechtsmedizin zuständig.

Verbrechen gegen Wissenschaft: Warum der Giftmord ausstirbt

Foto: Chris Karaba
Der Chemiker Serge Schneider vom Staatslabor in Düdelingen ist für toxikologische Analysen in der Rechtsmedizin zuständig.
Lokales 4 Min. 20.10.2016

Verbrechen gegen Wissenschaft: Warum der Giftmord ausstirbt

Michel THIEL
Michel THIEL
Die rezente Verhaftung eines jungen Polizisten, der verdächtigt wird, zwei Personen durch Vergiften getötet zu haben, hat diese Art des Tötens erneut ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Ein Experte hat uns erklärt, weshalb solche Fälle immer seltener werden.

(mth) - Es ist ein furchtbarer Verdacht, der gegen einen 26-jährigen Polizisten im Raum steht: Er soll Ende September in seiner Wohnung seine 29-jährige Schwester und deren 31-jährigen Freund mit vergiftetem Essen ermordet haben. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft bezieht derzeit zu der Affäre keine Stellung. Das Ermittlungsgeheimnis ist wie gewöhnlich in solchen Fällen unantastbar.

Allein der Verdacht jedoch, dass es sich um einen Giftmord handeln könnte, erregte in der Öffentlichkeit hohe Aufmerksamkeit, denn solche Fälle sind selten ...

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