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Verbot bei Schnee und Eis
Lokales 17.12.2018

Verbot bei Schnee und Eis

Bei winterlchen Verhältnisen besteht auf manchen Strecken - wie hier zwischen Alzingen und Syren - ein Fahrverbot.

Verbot bei Schnee und Eis

Bei winterlchen Verhältnisen besteht auf manchen Strecken - wie hier zwischen Alzingen und Syren - ein Fahrverbot.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 17.12.2018

Verbot bei Schnee und Eis

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Verschiedene Strecken sind bei winterlichen Verhältnissen für den Verkehr gesperrt. Die Straßenbauverwaltung erklärt, warum dem so ist.

Auf 33 kleineren Landstraßen in Luxemburg besteht bei winterlichen Verhältnissen ein allgemeines Fahrverbot. Das entsprechende Verbotsschild vor Ort wird durch die Zeilen" en cas d'enneigement ou de verglas" ergänzt. Nur Anlieger und Zulieferer dürfen die betreffenden Straßen benutzen. Das Verbot geht auf ein großherzogliches Reglement aus dem Jahre 2014 zurück. Doch nach welchen Kriterien wurden gerade diese Straßen ausgewählt?


Lokales , Winterdienst Ponts et Chaussees , Streufahrzeuge , Strassenbauverwaltung , alles bereit für den Wintereinsatz mit Streusalz , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
Der Winterdienst wartet
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Laut dem Sprecher der Straßenbauverwaltung, Ralph Di Marco, sind vor allem kleinere Nebenwege mit gefährlichen Kurven und starker Steigung betroffen. "Abgesehen von der direkten Gefahr sind diese Nebenstrecken allerdings auch die letzten, die durch die Räumdienste von Schnee und Eis befreit werden. Deshalb gilt als Vorsichtsmaßnahme ein allgemeines Fahrverbot." Einige der bereits 2014 per Reglement festgelegten Streckenabschnitte wurden in den letzten Tagen zum ersten Mal überhaupt mit einem speziellen Warnschild versehen. Das führte stellenweise zu Irritationen. Laut Strassenbauverwaltung hat sich aber seit 2014 nichts an der Liste der betroffenen Straßen verändert.   Wer das Verbot ignoriert, muss übrigens mit einer Geldstrafe in Höhe von 75 Euro rechnen.   

 Der CR 226 zwischen Alzingen und Contern wird allerdings demnächst von dieser Liste gestrichen werden: Hier steht nämlich mittlerweile das Einsatzzentrum der Rettungsdienste. Man darf davon ausgehen, dass dort künftig schnell geräumt sein wird.

   


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