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Vel'OH!: Hui und Pfui
Lokales 17.07.2019

Vel'OH!: Hui und Pfui

Leider bleiben die Vel'OH!s nicht von Vandalismus verschont, wie dieses Bild zeigt.

Vel'OH!: Hui und Pfui

Leider bleiben die Vel'OH!s nicht von Vandalismus verschont, wie dieses Bild zeigt.
Foto: Steve Remesch
Lokales 17.07.2019

Vel'OH!: Hui und Pfui

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Das Fahrradverleihsystem ist offensichtlich Opfer seines eigenen Erfolgs. Diesen Eindruck haben zumindest die Hauptstadtverantwortlichen.

Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es in puncto vel'OH!s in der Hauptstadt: Zum einen erfreuen sie sich einer Riesennachfrage, zum anderen sind seit der Umstellung auf die elektrischen Räder deren 200 Opfer von Vandalismus geworden. Das teilte Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt am Mittwoch beim City Breakfast, dem monatlichen Termin des Schöffenrates mit der Presse, mit.

Die leeren Radverleihstationen sind nicht nur Ausdruck des großen Erfolgs, wie die Stadtverantwortlichen und die Betreiberfirma JCDecaux feststellen mussten.
Die leeren Radverleihstationen sind nicht nur Ausdruck des großen Erfolgs, wie die Stadtverantwortlichen und die Betreiberfirma JCDecaux feststellen mussten.
Foto: Jörg Tschürtz

Der große Erfolg spiegelt sich zunächst in den Zahlen wieder: So stieg die Anzahl der Langzeitabonnenten von rund 8.000 auf aktuell 13.788. Derzeit können 788 Fahrräder ausgeliehen werden.

Kaputte Räder würden allzu oft in der Natur entsorgt, so Goldschmidt. Leider sei es nicht immer möglich, sie zu lokalisieren. Wenn ein Drahtesel wiedergefunden wird, versucht die Betreiberfirma JCDecaux den zuletzt eingeloggten Nutzer ausfindig zu machen. Diesem blüht dann eine Strafe zwischen 150 und 250 Euro.

Trotz dieser Probleme analysieren die Stadtverantwortlichen derzeit, in welchen Vierteln noch Radverleihstationen installiert werden können. Im Gespräch ist unter anderem Dommeldingen.


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