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Vauban vor den Toren der Stadt
Lokales 11 20.02.2018 Aus unserem online-Archiv

Vauban vor den Toren der Stadt

Vauban vor den Toren der Stadt

Foto: Pierre Matgé
Lokales 11 20.02.2018 Aus unserem online-Archiv

Vauban vor den Toren der Stadt

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Zwischen dem künftigen Einkaufszentrum Auchan und dem im Bau befindlichen nationalen Rettungszentrum im Ban de Gasperich wird es ab Mittwoch etwas lauter zugehen. Zumindest in den Pausen, wenn die rund 2.200 Schüler des Campus francophone Vauban die Innenhöfe der neuen Schule bevölkern.

Relativ ruhig ging es am Dienstag noch im Collège/Lcyée Vauban im Ban de Gasperich zu, dort, wo am Mittwoch 1.409 Sekundarschüler erwartet werden. Damit ist der Umzug der Ecole et Lycée français von Limpertsberg nach Gasperich vollzogen. Seit September 2017 besuchen bereits 796 Jungen und Mädchen die Primarschule.

Damit werden insgesamt 2.196 Kinder und Jugendliche von drei bis 18 Jahren den neuen Schulcampus im Süden der Hauptstadt bevölkern. Platz ist für rund 2.400 Schüler.

Zwischen Auchan und Rettungszentrum

Erbaut wurde der Campus auf einem 4,5 Hektar großen Grundstück zwischen dem künftigen Einkaufszentrum Auchan und dem nationalen Rettungszentrum. Neben den herkömmlichen Klassensälen bietet die Sekundarschule unter anderem 17 Unterrichtssäle für wissenschaftliche Fächer wie Chemie, Physik und Biologie, ein Fotolabor und zwei Musikzimmer.

Beeindruckend ist der 450 Quadratmeter große, modulierbare Sportsaal. Außerdem stehen eine Kletterwand, ein Tanzsaal, je ein Raum für Tischtennis sowie Muskeltraining und Kampfsport zur Verfügung.

Für Schüler und Lehrer gibt es ebenfalls Möglichkeiten zur Erholung und für Geselligkeit. Nicht zu vergessen das Schulrestaurant, wo täglich mehr als 2.000 Mittagessen serviert werden können. In der angrenzenden Cafeteria, die den Sekundarschülern und den Lehrern vorbehalten ist, sind kalte und warme Getränke sowie Snacks im Angebot.

Aus der Hauptstadt und den Nachbargemeinden

Die meisten Schüler besitzen die französische Nationalität. Viele haben die Ecole primaire Vauban absolviert, manche wechseln aber auch von der luxemburgischen Grundschule in die französischsprachige Sekundarstufe. Die Mehrheit der Jugendlichen wohnen in der Hauptstadt respektive den Nachbargemeinden.

In puncto Transport sind Schüler und Eltern im Voraus über die verschiedenen Möglichkeiten informiert worden. Um ein Durcheinander vor der Schule am Morgen zu verhindern, beginnt der Unterricht für die Sekundarschüler um 8 Uhr, der für die Primarschüler um 8.45 Uhr.

Die Sicherheit im Blick

Auch in puncto Sicherheit werden in der videoüberwachten Schule Zeichen gesetzt: So ist zum Beispiel der Zutritt nur mittels persönlichem Badge oder durch eine Sicherheitsschleuse möglich.


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