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Urteil nach Prozess um fahrlässige Tötung: Sozialarbeit nach tödlichem Unfall
Sozialarbeitsstunden wurden am Donnerstag gegen den Verursacher eines tödlichen Unfalls verhängt.

Urteil nach Prozess um fahrlässige Tötung: Sozialarbeit nach tödlichem Unfall

Foto. Marc Wilwert.
Sozialarbeitsstunden wurden am Donnerstag gegen den Verursacher eines tödlichen Unfalls verhängt.
Lokales 05.01.2017

Urteil nach Prozess um fahrlässige Tötung: Sozialarbeit nach tödlichem Unfall

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Zu 240 Stunden Sozialarbeit, 36 Monaten Fahrverbot, davon 24 auf Bewährung, und einer Geldbuße von 1250 Euro wurde ein junger Mann verurteilt, der nach durchzechter Nacht einen tödlichen Unfall verursacht hatte.

(jl) - Ein junger Mann war am Morgen des 20. September 2015 nach einer durchzechten Nacht auf der N 23 zwischen Flatzbour und Koetschette wohl im Sekundenschlaf auf die Gegenspur geraten und frontal mit einem anderen Wagen kollidiert. Bei dem Unfall wurde der unschuldige Insasse des zweiten Fahrzeugs so schwer verletzt, dass er noch auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb.

Der Verursacher wurde am Donnerstag am Bezirksgericht in Diekirch zur Leistung von 240 Stunden Sozialarbeit, einem 36-monatigen Fahrverbot, davon 24 auf Bewährung, und einer Geldbuße von 1250 Euro verurteilt.

Wieso er sich damals ohne ausreichend Schlaf und mit 1,4 Promille hinters Steuer gesetzt hatte, hatte der Angeklagte, der noch dazu als Busfahrer arbeitet, vor dem Richterpult nicht beantworten können.

Die Staatsanwaltschaft hatte denn auch von einem provozierten Unglück gesprochen und eine neunmonatige Haftstrafe mit möglicher Teilbewährung, eine Geldstrafe und ein Fahrverbot von 36 Monaten – außer für die beruflichen Fahrten – gefordert.

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