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Urteil nach fahrlässiger Tötung: Haft auf Bewährung nach Frontalkollision
Lokales 02.03.2017

Urteil nach fahrlässiger Tötung: Haft auf Bewährung nach Frontalkollision

Die Richter gingen am Donnerstag noch über den Strafantrag der Staatsanwaltschaft hinaus.

Urteil nach fahrlässiger Tötung: Haft auf Bewährung nach Frontalkollision

Die Richter gingen am Donnerstag noch über den Strafantrag der Staatsanwaltschaft hinaus.
Foto: Marc Wilwert
Lokales 02.03.2017

Urteil nach fahrlässiger Tötung: Haft auf Bewährung nach Frontalkollision

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Zwölf Monate Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe von 3000 Euro und ein 36-monatiges Fahrverbot mit Teilbewährung wurden am Donnerstagmorgen am Bezirksgericht Diekirch gegen einen Mann verhängt, der wegen fahrlässiger Tötung angeklagt war.

(jl) -  Zwölf Monate Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe von 3000 Euro und ein 36-monatiges Fahrverbot mit Teilbewährung verhängten die Richter am Bezirksgericht in Diekirch am Donnerstagmorgen gegen einen heute 47-jährigen Mann, der sich dort wegen fahrlässiger Tötung hatte verantworten müssen.

Der Mann hatte im August 2011 auf der N 7 mit überhöhter Geschwindigkeit über die durchgehende Mittellinie hinweg überholt und dabei auf der Gegenspur eine Frontalkollision mit einem anderen Fahrzeug verursacht. Dessen Insasse war bei dem Unglück ums Leben gekommen.

Die Richter gingen damit noch über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß hinaus. Diese hatte neun Monate Haft auf Bewährung für angemessen gehalten. Den Hinterbliebenen des Opfers wurden derweil Schmerzensgelder in Höhe von insgesamt rund 180 000 Euro zugesprochen.


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