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Unterstützt die Enthusiasten
Kommentar Lokales 08.06.2019

Unterstützt die Enthusiasten

Wer, wenn nicht die Mitglieder der Museumskommission, könnte die Ministerin von einem nationalen Feuerwehrmuseum überzeugen?

Unterstützt die Enthusiasten

Wer, wenn nicht die Mitglieder der Museumskommission, könnte die Ministerin von einem nationalen Feuerwehrmuseum überzeugen?
Foto: Guy Jallay
Kommentar Lokales 08.06.2019

Unterstützt die Enthusiasten

Diana HOFFMANN
Diana HOFFMANN
Viele Freiwillige engagieren sich seit 18 Jahren für ein nationales Feuerwehrmuseum. Die Regierung könnte jetzt auch mal mitziehen.

Die Idee eines nationalen Feuerwehrmuseums, wie sie von der Museumskommission präsentiert wird, lässt von einem Ort wie dem Naturkundemuseum in New York träumen. Selbstverständlich viel kleiner!


Raymond Brausch, Mitglied der Museumskommission, versucht in der Lagerhalle in Colmar-Berg die Ministerin mit seinem Enthusiasmus anzustecken.
Schätze fürs Feuerwehrmuseum
Plötzlich ist ein nationales Feuerwehrmuseum wieder Thema. Mit Ministerin Taina Bofferding erhoffen sich die Verantwortlichen neuen Schwung.

Die Verantwortlichen haben verstanden, dass es mehr braucht als eine Halle, um ihre Fahrzeuge auszustellen, die lediglich Feuerwehrverrückte anziehen würde. Sie wollen auf Interaktivität setzen und nicht auf Vitrinen und Plakate. Ein solches Museum könnte ein Aushängeschild für Luxemburg werden.

Gerade in der momentanen Selbstfindungsphase namens Nationbranding wird eine Umsetzung des Konzeptes wahrscheinlicher denn je. Dies, 18 Jahre nachdem die Idee zum ersten Mal konkreter wurde.


Pompiershal / Pompiersmusée, Foto Lex Kleren
Warten auf das Feuerwehrmuseum: Provisorisch hält länger
Seit den 1990er-Jahren reifen die Pläne für ein Feuerwehrmuseum. Doch das Ausstellungsmaterialin wechselnden Lagerhallen dem nagenden Zahn der Zeit ausgesetzt. Nun soll in Colmar-Berg ein weiteres Provisorium entstehen.

Das Konzept sollte mittlerweile seine Reife erlangt haben und die Unterstützung der Regierung erhalten, die nötig ist. Und falls am Ende auch nicht ganz in der Größenordnung, wie es die Verantwortlichen sich erhoffen, dann doch zumindest in einer gebührenden Form, um die Menschen, die sich heute, morgen und gestern für andere einsetzen, zu würdigen.