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„Unterrichten kaum noch möglich“
Lokales 3 Min. 30.12.2013 Aus unserem online-Archiv

„Unterrichten kaum noch möglich“

„Unterrichten kaum noch möglich“

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Lokales 3 Min. 30.12.2013 Aus unserem online-Archiv

„Unterrichten kaum noch möglich“

In dem Interview mit dem Psychiater Michael Winterhoff geht es um die hochdefizitäre „emotionale und soziale Intelligenz“ eines Großteils heutiger Kinder und Jugendlicher (50 % seien nach Winterhoff betroffen), was in der Alltagssprache Verhaltensstörungen heißt.

In dem Interview mit dem Psychiater Michael Winterhoff geht es um die hochdefizitäre „emotionale und soziale Intelligenz“ eines Großteils heutiger Kinder und Jugendlicher (50 % seien nach Winterhoff betroffen), was in der Alltagssprache Verhaltensstörungen heißt.

Die jungen Leute seien dank eines falschen Erziehungskonzepts, vor allem seitens der Eltern, auf dem Entwicklungsstand zehn bis 16 Monate alter Kleinkinder verblieben. In der Schule als auch für die Berufsausbildung seien sie kaum noch zu gebrauchen.  Als lang gedienter Lehrer (1966 bis 2006), kann ich das nur bestätigen und möchte ergänzen, dass schon jetzt in vielen Schulklassen ein geordnetes Unterrichten kaum noch möglich ist, mit schlimmen Auswirkungen auf die Lernleistungen.

Würde diese Entwicklung nicht bald gestoppt, könnte das soziale Gefüge der Gesellschaft auseinanderreißen. Winterhoff scheut sich auch nicht, von einem Schreckensszenario zu sprechen. Er gehört zu den leider sehr wenigen Menschen, die sich berufsmäßig mit Kindern befassen, die die Situation erfasst haben und Klartext reden. Besonders Lehrer trauen sich offensichtlich nicht, die Wahrheit zu sagen, wohl weil sie fürchten, damit ihr persönliches Unvermögen einzugestehen oder ihre eigene Schule in Misskredit zu bringen.

Die von Winterhoff genannten Ursachen und angedeuteten Gegenmaßnahmen bezüglich des stark verbreiteten Fehlverhaltens junger Leute sollen an dieser Stelle nicht diskutiert werden.Hinweisen möchte ich aber noch auf eine andere maßgebliche Ursache von Verhaltensstörungen, nämlich das heute übliche übermäßige Impfen.

In Deutschland wurde die Zahl offiziell empfohlener Impfdosen 1990 für Vorschulkinder massiv angehoben. Sie verdoppelte sich nahezu von 14 auf 27 und stieg dann weiter auf über 40 an. Bis 1972 hielt man schon fünf Impfdosen für ausreichend. Interessanterweise hat Winterhoff gerade Mitte der 90er- Jahre einen Bruch im Verhalten der Kinder festgestellt. Bis dahin seien sie noch weitgehend „normal“ gewesen, dann habe sich ihr Verhalten rapide verschlechtert.Das ist ziemlich genau der Zeitpunkt, zu dem Kinder, die eine stark erhöhte Zahl von Impfdosen erhalten hatten, erstmalig Gemeinschaftseinrichtungen besuchten, wo mangelnde emotionale und soziale Intelligenz erst richtig sichtbar wird. Impfstoffe, die Quecksilber, Aluminium, Formaldehyd und viele andere chemische Substanzen enthalten, sind hirngängig und stören oftmals die Gehirnfunktion empfindlich.

Das betreffende Kind kann sein Verhalten nicht mehr ausreichend kontrollieren. Dass Eltern und Lehrer dann schlechte Karten haben, ist leicht einzusehen. Der Bericht des holländischen Arztes Tinus Smits mag den Sachverhalt verdeutlichen: „Rob (4 J. 6 Mon.): Er war bis zur Mumps-Masern-Röteln-Impfung mit 16 Monaten ein völlig normales Kind.

Er entwickelte sich schnell. Schon in der ersten Woche nach der Impfung ging es mit seiner körperlichen und seelischen Entwicklung schnell bergab. Sein Verhalten änderte sich dramatisch: Er wurde aggressiv, im Kindergarten war er nicht mehr tragbar. Sprechfähigkeit und Augenkontakt gingen verloren, er ließ sich nicht tadeln. Nach fünf homöopathischen Behandlungen ist er wieder zugänglich geworden. Er begann zu reden und konnte Sätze mit zwei oder drei Wörtern bilden. Seine Ruhelosigkeit ist verschwunden, er kann Anweisungen folgen.

Er ist nun ein normaler Junge. Es ist so, als ob ein dunkler Schleier von ihm gefallen wäre.“ In der Kartei des Arztes finden sich mehr als 100 solcher Fälle.Wenn das von Winterhoff erkannte, unsere jungen Leute betreffende Elend gebessert werden soll, darf das Vielzuviel an Impfungen nicht unberücksichtigt bleiben.

Friedrich Klammrodt