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Ungewöhnliche Aktion im Kampf gegen den Hunger
Lokales 9 17.08.2013 Aus unserem online-Archiv

Ungewöhnliche Aktion im Kampf gegen den Hunger

Lokales 9 17.08.2013 Aus unserem online-Archiv

Ungewöhnliche Aktion im Kampf gegen den Hunger

In der Jugendbegegnung „YOUropean reloaded“ setzten sich Jugendliche unter anderem mit dem Thema ‚Hunger‘ auseinander. Am Samstagvormittag starteten sie auf der hauptstädtischen ‚Place d‘Armes‘ eine ungewöhnliche Aktion, um auf dem belebten Platz ihre Forderungen für konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Hunger vorzubringen.

(c.k.) - Unter dem Impuls von „Young Caritas Luxembourg“  findet vom 10. bis 20 August in Luxemburg die europäische Jugendbegegnung „YOUropean reloaded“ statt. Neben zahlreichen Aktivitäten und Projekten setzten sich die engagierten Jugendlichen ebenfalls mit dem Thema ‚Hunger‘ auseinander. In einer öffentlichen Aktion trafen sie sich am Samstagvormittag auf der hauptstädtischen ‚Place d‘Armes‘, um auf dem belebten Platz ihre Forderungen für konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Hunger vorzubringen und eine verstärkte Sensibilisierung zur Armutsproblematik zu erzeugen.

In einem Flashmob wollten sie der Öffentlichkeit konkret sichtbar machen, dass alle zwölf Sekunden ein Kind auf dieser Erde an Hunger stirbt. Deshalb zählten die Jugendlichen inmitten der zahlreichen Passanten lautstark bis zwölf, alsdann ließ sich ein Teilnehmer zu Boden fallen und blieb regungslos liegen während die anderen mit Kreide die Silhouette nachmalten und erklärende Flyer mit Informationen zur Aktion und zum Hunger in der Welt verteilten. Eine andere Gruppe zählte in verschiedenen Sprachen bis zwölf, alsdann ertönte ein Trommelschlag. Erzbischof Jean-Claude Hollerich hatte darauf bestanden, diese konkrete Initiative christlicher Nächstenliebe durch seine Präsenz zu unterstreichen.

Am Ende ihrer Aktion verteilten die Teilnehmer Brot unter die Passanten und sprachen sie auf die ungenügende Bekämpfung von Armut und Hunger in der Welt an. Dabei forderten die Jugendlichen eine Zukunft ohne Hunger durch eine gerechtere Verteilung der Lebensmittel und einen nachhaltigen Gegenentwurf zu den wirtschaftlichen Missständen unserer Welt, die fast 900 Millionen Menschen hungern lassen.