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Unfall in Esch, Monster in Colmar-Berg: "Pokemon Go" sorgt für erste Zwischenfälle
Pokemon Go sorgt für erste Zwischenfälle in Luxemburg.

Unfall in Esch, Monster in Colmar-Berg: "Pokemon Go" sorgt für erste Zwischenfälle

Foto: REUTERS
Pokemon Go sorgt für erste Zwischenfälle in Luxemburg.
Lokales 15.07.2016

Unfall in Esch, Monster in Colmar-Berg: "Pokemon Go" sorgt für erste Zwischenfälle

Kaum ist "Pokemon Go" in Luxemburg angekommen und schon sorgt das Spiel für die ersten Vorfälle. In Esch kam es wegen der App zu einem Autounfall, in Colmar-Berg wollten Gamer ins Schloss eindringen.

(mz) - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in Esch zu einem Verkehrsunfall. Ursache: Der Fahrer war auf der Jagd nach einem Pokemon. Als die Polizei aus Esch in der rue de Mondercange eintraf, blockierte ein Auto, das sich überschlagen hatte, die Straße. Fahrer und Beifahrer wurden bei dem Unfall nicht verletzt, allerdings haben sie mit ihrem Wagen zwei andere Autos gestreift und beschädigt.

Der junge Fahrer gestand der Polizei, dass er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und kurz zuvor noch auf der Suche nach einem Pokemon war. Die Beamten gehen davon aus, dass die Ablenkung Grund für den Unfall war.

Pokemon Go ist eine Spiele-App, die seit ihrer Veröffentlichung in den USA alle Rekorde bricht. Die Spieler gehen mit ihrem Smartphone auf die Suche nach Pokemon-Figuren, die sich überall verstecken können - sei es im heimischen Garten, im Supermarkt oder eben auf der Straße.

Die Polizei erinnert noch einmal daran, dass das Handy am Steuer strikt verboten ist. Ab kommendem Montag soll es deshalb wieder verstärkt zu Kontrollen kommen.

Virtuelle Tierchen im Schlossgarten

Zu einem weiteren Vorfall kam es in der Nach auf Freitag in Colmar-Berg: Hier tigerten fünf Jugendliche vor dem Eingang des Schlosses herum, bis der Wachdienst die Gruppe nach ihrem Vorhaben fragte. Die Jugendlichen erzählten dem Beamten, ein Pokemon-Monster würde sich nur wenige Meter hinter dem Eingang des Schlosses verstecken - die Distanz von außen sei aber zu groß, um es von dort aus zu fangen. Nachdem den Jugendlichen der Zutritt verweigert wurde, zogen sie enttäuscht weiter.

Auch hier erinnert die Polizei noch einmal daran, es nicht erlaubt ist, unbefugt ein Privatgrundstück zu betreten. Außerdem hoffe man, dass die Pokémon Jagd keine negativen Auswirkungen auf die öffentliche Ordnung hat.

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