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Gestern

Unter anderem auf Traktoren und Pferden sowie auf von Ochsen und Eseln gezogenen Karren zogen die Bauern und Viehzüchter am Sonntag in Madrid über die Prachtstraßen „Paseo de la Castellana“ und „Paseo del Prado“, bevor sie sich vor dem Agrarministerium versammelten. „Die Landwirtschaft liegt im Sterben“, klagte Carlos Bueno, Generalsekretär des Interessenverbandes „Alma rural“, der zum Protest aufgerufen hatte. Nach Regierungsangaben nahmen rund 6.000 Menschen an der Kundgebung teil, „Alma Rural“ sprach unterdessen von „Zigtausenden“.

Bueno kritisierte die Agrar-, Umwelt- und Tierschutzpolitik der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez, „die uns sehr schadet“. Er prangerte Gesetze an, „die einer möglicherweise radikalen Ideologie entspringen und sich an einem Konzept orientieren, das nichts mit dem Leben auf dem Lande zu tun hat“. Man bestrafe damit jene Menschen, „die die Städte ernähren“.

„Alma Rural“ fordert unter anderem eine bessere Förderung nationaler Produkte, ein Einfuhrverbot für Nahrungsmittel aus Ländern mit einer lascheren Gesetzgebung sowie eine Lockerung der Tierhaltungs- und Jagdgesetze, um etwa die Wölfe bekämpfen zu können, die nach Angaben der Organisation jedes Jahr rund 21.000 Rinder töten, was einen Schaden von neun Millionen Euro verursache. Die Forderungen werden von den konservativen und rechtspopulistischen Parteien unterstützt. Oppositionsführer Pablo Casado forderte auf Twitter, man solle Landwirte, Viehzüchter und Fischer „nicht länger verachten“.

Spanien ist einer der größten landwirtschaftlichen Produzenten Westeuropas. Die Agrar- und Viehwirtschaft des Landes beschäftigte zuletzt nach amtlichen Angaben etwa 800.000 Menschen, die auch viele Nahrungsmittel für den deutschen Markt produzieren.

Kurzmeldungen Lokales 23.01.2022

Die Rettungskräfte mussten am Sonntag kurz nach 15 Uhr wegen eines Hausbrandes in der Rue d'Itzig in Sandweiler ausrücken. Verletzt wurde niemand. 

Kurze Zeit später erfolgte ein weiterer Einsatz wegen eines brennenden Fernsehers in der Rue Ste. Irmine in Echternach. Bei diesem Brand erlitten fünf Personen Verletzungen.

Kurzmeldungen Lokales 23.01.2022

Am Samstag gegen 22.30 Uhr fuhr ein Autofahrer in der Rue de Luxembourg in Rollingen gegen zwei stationierte Autos. Fahrer und Beifahrer wurden von den Rettungskräften vor Ort untersucht. Beim Fahrer verlief der Alkoholtest positiv. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet, den Führerschein durfte er behalten. 

Gegen Mitternacht wurde ein Autofahrer auf dem Boulevard Charles de Gaulle in Esch/Alzette wegen seiner auffälligen Fahrweise gestoppt und kontrolliert. Der Alkoholtest verlief positiv und der Führerschein wurde eingezogen.

Kurz nach 3 Uhr wurde in Esch/Alzette, auf dem Boulevard Prince Henri, ein Autofahrer angetroffen, der stark alkoholisiert mit seinem Wagen unterwegs war. Der Alkoholtest verlief positiv und der Führerschein wurde eingezogen.

Kurz vor 5 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der N32 in Höhe Zolwer mit seinem Wagen gegen eine Laterne. Am Unfallwagen entstand erheblicher Schaden, der Fahrer blieb aber unverletzt. Der Alkoholtest verlief positiv und der Führerschein wurde eingezogen.  

Kurzmeldungen Lokales 23.01.2022

Ganze 30 Mal musste die Polizei in der Nacht zum Sonntag wegen nächtlicher Ruhestörung ausrücken, dies in Bettemburg, Differdingen, Berchem, Ettelbrück, Hobscheid, Käerjeng, Strassen, Kayl, Schifflingen, Fels, Bissen, Mertzig, Esch/Alzette (4) und Luxemburg-Stadt (14). 

In allen Fällen zeigten die Ruhestörer Einsicht. Im gleichen Zeitraum musste die Polizei in etwa zwölf Fällen wegen gemeldeter Streitigkeiten ausrücken. Hierbei handelte es sich um verbale Auseinandersetzungen, die ebenfalls schnell beigelegt werden konnten.   

Illustration, Polizei, Polizeibericht, Unfall, Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Kurzmeldungen Lokales 23.01.2022

Am Samstagnachmittag gegen 17.15 Uhr kam es auf der N14 zwischen Heffingen und Reuland zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto. Der Fahrer verlor in einer Kurve kurz vor Heffingen die Kontrolle über den Wagen, geriet ins Schleudern und prallte heftig in die Leitplanken. Der Wagen drehte sich mehrmals und kam abseits der Fahrbahn zum Stillstand. Alle drei Wageninsassen wurden nach der Erstversorgung vor Ort zur Behandlung und Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm ein Unfallprotokoll auf.

Alle Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite.  

Vorgestern

Der ehemalige Ministerpräsident ließ auf einem virtuellen Spitzentreffen der Mitte-Rechts-Parteien am Samstagabend mitteilen, dass er sich aus dem Rennen um die höchste politische Position zurückziehe. Der Parteichef der Forza Italia sei bei der Videoschalte gar nicht selbst dabei gewesen und habe seine Entscheidung verlesen lassen, hieß es.

Der 85 Jahre alte Politiker hatte zuletzt intensiv versucht, genug Wahlleute für die am Montag beginnenden Abstimmungen für sich zu gewinnen. Nun fordere der viermalige Regierungschef, der neben seinem politischem Auftreten vor allem durch Skandale und Strafprozesse von sich reden machte, einen gemeinsamen Vorschlag für einen Kandidaten von den rechten Parteien Forza Italia, Lega und Fratelli d'Italia. Lega-Chef Matteo Salvini sagte, nun habe Mitte-Rechts „die Ehre und Verantwortung, seine Vorschläge zu machen“.

Zuletzt galt Ministerpräsident Mario Draghi als Favorit auf die Wahl - Berlusconi aber drängt darauf, dass Draghi auf seiner aktuellen Position bleibe. Auch andere Parteichefs sind gegen einen Wechsel des früheren EZB-Chefs, der vorzeitige Neuwahlen nach sich ziehen könnte.

Mindestens sieben Menschen sind bei einer Explosion in der westafghanischen Provinz Herat ums Leben gekommen. Weitere neun Menschen seien bei dem Vorfall in der gleichnamigen Stadt verletzt worden, sagte der Leiter eines regionalen Krankenhauses am Samstag. 

Bei den meisten Verletzten handele es sich um Frauen. Ein Sprecher der Provinzpolizei teilte mit, die Explosion sei durch eine an einem Kleinbus angebrachte Bombe ausgelöst worden. Ein Team sei für weitere Untersuchungen vor Ort. Bislang hat sich keine Gruppierung zu dem Vorfall bekannt. 

Kurzmeldungen Lokales 22.01.2022

Am Freitagabend kam es gegen 23.40 Uhr in der Montée de Clausen, in Höhe des Hauses Nr. 9 zu einem Autounfall. Der Wagen brannte dabei komplett aus und es entstand hoher Sachschaden. Der Unfallfahrer ergriff zu Fuß die Flucht und wurde im weiteren Verlauf der Untersuchungen noch nicht ermittelt. Beim Fahrzeug handelt es sich um einen grauen Audi RS3 von grauer Farbe mit luxemburgischen Kennzeichen.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Luxembourg unter der Rufnummer (+352) 244 40 1000, per Email an Police.LUXEMBOURG@police.etat.lu oder an den Polizeinotruf 113 entgegen.

Kurzmeldungen Lokales 22.01.2022

(tom) - Die Rettungskräfte mussten am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag mehrmals ausrücken.

Um 18.33 Uhr kam es auf der A4 zwischen Leudelingen und dem Cessinger Kreuz in Fahrtrichtung Luxemburg zu einem Auffahrunfall mit zwei Fahrzeugen. Eine Person wurde verletzt. Um 22.45 Uhr geschah das Gleiche auf der A7 in Richtung Friedhof zwischen Colmar-Berg und Schieren, hier verletzten sich zwei Personen. 

Gegen 0.30 Uhr fuhr ein Autofahrer in Düdelingen auf der route de Luxembourg gegen eine Laterne und verletzte sich dabei. 

Ein Auto überschlug sich etwa eine Stunde später auf der RN 10 zwischen Remerschen und Schwebsingen, auch hier wurde eine Person verletzt.