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Unerwünschte Post: „Spam“ von den Impfkritikern
Das Informationsmaterial, das Aegis an junge Eltern verschickt.

Unerwünschte Post: „Spam“ von den Impfkritikern

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Das Informationsmaterial, das Aegis an junge Eltern verschickt.
Lokales 2 Min. 19.10.2016

Unerwünschte Post: „Spam“ von den Impfkritikern

Michel THIEL
Michel THIEL
Ein Verein, der sich gegen die angeblichen Gefahren von Impfungen stark macht, verschickt systematisch Informationsmaterial an junge Eltern. Die Adressen beschafft er sich aus Geburtsanzeigen. Das ist legal, sorgt aber im Gesundheitsministerium für Ärger.

(mth) - Tom W.* war zunächst erstaunt, als er vor wenigen Wochen den Briefkasten öffnete. Darin lag ein Umschlag, der an ihn und seine Partnerin adressiert war. Er enthielt zwei Broschüren mit impfkritischen Informationen sowie ein Beitrittsformular für den gemeinnützigen Verein „Aegis Luxembourg“.

Ein 1997 unter dem Namen „Impf-Informatioun“ gegründeter Verein, der sich der öffentlichen Information über die angeblichen Gefahren des Impfens verschrieben hat und wie die Impfkritiker-Szene weltweit Informationen verbreitet, die von offizieller Seite nicht wissenschaftlich belegt sind ...

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