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Umgestaltung des Ettelbrücker Bahnhofsviertels: Bald rollen die Bagger
Der Abriss der beiden Häuser an der Kreuzung Rue du Canal und Rue Prince Henri markierte vor kurzem den Auftakt von bedeutenden Umgestaltungsarbeiten im Ettelbrücker Bahnhofsviertel.

Umgestaltung des Ettelbrücker Bahnhofsviertels: Bald rollen die Bagger

Foto: Nico Muller
Der Abriss der beiden Häuser an der Kreuzung Rue du Canal und Rue Prince Henri markierte vor kurzem den Auftakt von bedeutenden Umgestaltungsarbeiten im Ettelbrücker Bahnhofsviertel.
Lokales 26.01.2016

Umgestaltung des Ettelbrücker Bahnhofsviertels: Bald rollen die Bagger

Viele Jahre lang wurde daran geplant. Doch nun ist es soweit: Im Juni sollen die Bagger im Ettelbrücker Bahnhofsviertel rollen.

(NiM) - Viele Jahre lang wurde daran geplant, unzählige Möglichkeiten in Erwägung gezogen und durchdiskutiert. Doch nun ist es soweit: Im Juni sollen die Bagger rollen, spätestens aber nach dem kollektiven Sommerurlaub im Baugewerbe.

Es gehe in der Hauptsache darum, den Stadtkern vom Verkehr zu entlasten und den öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, wurde im Rahmen einer Bürger-Informationsversammlung am Montag von den Planern betont. Damit soll denn auch eine bedeutende Verbesserung der Lebensqualität insbesondere  in diesem Viertel erzielt werden.

Erreicht werden soll das mit dem Bau eines neuen, den heutigen Ansprüchen gerecht werdenden Bahnhofsgebäudes, eines Parkhauses für 450 Stellplätze, eines neuen Busbahnhofs, über dem u. a. auch eine neue Jugendherberge entstehen soll, einer neuen Brücke beim Patton-Denkmal, eines 350 Meter langen Tunnels unter dem Bahnhofsgebäude hindurch sowie nicht zuletzt der Umwandlung eines Teils der Rue Prince Henri in Fußgängerzone, der „Beruhigung“ der Avenue Kennedy sowie einer komplett neuen Verkehrsführung.

Auch wenn das Projekt wohl die meisten der Besucher im Saal mit Genugtuung erfüllte, so waren dennoch einige besorgte Stimmen, vor allem von direkt betroffenen Geschäftsleuten zu vernehmen. Dabei ging es vor allem um Lieferzonen, Parkplätze und Zugänglichkeit der eigenen Garage während der Arbeiten.

Den Verantwortlichen gelang es aber, die Fragesteller weitestgehend zu beruhigen, indem sie mit kompetenten Antworten aufwarteten. Ja man konnte den Eindruck gewinnen, dass während der Planungen tatsächlich an alle Details gedacht wurde. Kosten in Höhe von 156 Mio Euro für das ganze Projekt verpflichten ...


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