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Umfrage zur sanften Mobilität: Radfahrer und Fußgänger wollen mehr Sicherheit
Lokales 28.01.2015 Aus unserem online-Archiv

Umfrage zur sanften Mobilität: Radfahrer und Fußgänger wollen mehr Sicherheit

Radfahrer und Fußgänger sollen in Zukunft mehr Platz im öffentlichen Raum bekommen.

Umfrage zur sanften Mobilität: Radfahrer und Fußgänger wollen mehr Sicherheit

Radfahrer und Fußgänger sollen in Zukunft mehr Platz im öffentlichen Raum bekommen.
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Lokales 28.01.2015 Aus unserem online-Archiv

Umfrage zur sanften Mobilität: Radfahrer und Fußgänger wollen mehr Sicherheit

Wenn Angebot und Sicherheit stimmen, sind Luxemburger durchaus bereit sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß fortzubewegen. Das Nachhaltigkeitsministerium will diese Bereitschaft in der Praxis fördern.

(jag) - Trotz aller Unkenrufe zum Trotz: Es gibt in Luxemburg mehr Fahrräder als Autos. Mehr als 465.000 Zweiräder besitzen die Einwohner des Großherzogtums, besagt eine Hochrechnung des Nachhaltigkeitsminsiteriums auf Basis einer TNS-Ilres-Umfrage. Rund ein Drittel davon sind Mountainbikes. 60% der Befragten waren in den letzten zwölf Monaten mit einem Fahrrad unterwegs, 23% sogar in der letzten Woche. Damit sind Radfahrer in Luxemburg keine Wesen vom anderen Stern, sondern sie machen einen Großteil der Bevölkerung aus.

Separate Radwege, sicher gestaltete Kreuzungen, lückenlose Radwege und mehr Respekt zwischen den Verkehrsteilnehmern sind die Hauptwünsche der Radler.

Ähnlich sieht es bei den Fußgängern aus. Auch diese wünschen sich vor allem sicherere Kreuzungen und breite Gehwege, die sie allein benutzen können. Immerhin 76 % der Befragten erklärten, mehr Strecken zu Fuß bewältigen zu wollen, allerdings müssten diese Wege sicherer werden.

Immerhin 44% würden auf einen Parkplatz vor der Haustür verzichten, wenn die Straße verkehrsberuhigt wäre, eine Mehrzahl würde allerdings lieber das Auto vor die Tür stellen.

Nachhaltigkeitsminister François Bausch zeigte sich aufgrund dieser Umfrageresultate in seiner Arbeit bestätigt. Im Ministerium werde man das Angebot für Fahrräder und Fußgänger weiter ausbauen, um die Straßen zu entlasten. Die Investitionen seien im Vergleich zum Straßenbau sehr niedrig.        


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