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Umbau der Monopol-Geschäfte lässt weiter auf sich warten
Lokales 2 Min. 21.11.2013

Umbau der Monopol-Geschäfte lässt weiter auf sich warten

Die Verstaatlichung der niederländischen Bank SNS hat unerwartete Folgen für die Monopol-Projekte in mehreren Gemeinden gebracht.

Umbau der Monopol-Geschäfte lässt weiter auf sich warten

Die Verstaatlichung der niederländischen Bank SNS hat unerwartete Folgen für die Monopol-Projekte in mehreren Gemeinden gebracht.
Foto: Anouk Antony
Lokales 2 Min. 21.11.2013

Umbau der Monopol-Geschäfte lässt weiter auf sich warten

Der Kredit wurde dem Entwicklerunternehmen von Seiten seiner holländischen Bank, nach dessen Verstaatlichung,  für voraussichtlich sechs Monate gestoppt.

(na) - Der Umbau mehrerer früherer Monopol-Geschäfte  lässt weiter auf sich warten. 2007 waren neun Monopol-Filialen von der Gesellschaft "Marvin Property Fund" erworben worden, welche die Gesellschaft "Breevast Luxembourg sàrl" entwickeln sollte. Doch letztere wird in den kommenden sechs Monaten keinen weiteren Kredit für die Verwirklichung dieser Projekte von ihrer holländischen Bank, der SNS,  zugesagt bekommen. 

„Versprechen können wir nichts“

Das Finanzinstitut wurde am Anfang des Jahres verstaatlicht und sei nun dabei sich neu zu orientieren, erklärt man bei "Breevast Luxemburg". Dafür habe sich die Bank sechs Monate gegeben. Bei "Breevast" zeigt man sich jedoch optimistisch, dass die Projekte weitergeführt werden können, weil es „gute Projekte“ seien. „Versprechen können wir aber nichts“, so Jürgen Raab, Direktor von "Breevast".

Sollte sich die Bank zurückziehen, würde man nach alternativen Finanzmöglichkeiten suchen. Aktuell gelte es ganz einfach abzuwarten. Betroffen sind die Projekte in Luxemburg (Route d'Esch), Esch/Alzette (Scholesch Eck und Avenue de la Gare), Wiltz, Ettelbruck und Differdingen.

Bei den meisten sei man sowieso noch in der Prozedurphase, heißt es von Seiten von Breevast. Lediglich im Falle des früheren Monopol in der Avenue de la Gare in Esch wurden bereits erste Arbeiten durchgeführt.

Neugestaltung der Place des Alliés in "Fousbann" nicht in Frage gestellt

Im Falle des Projektes im Differdinger Viertel "Fousbann" wurden bereits Resevierverträge von Privatkäufern unterschrieben. Diese seien aber bereits informiert worden. In "Fousbann" soll ein fünfstöckiges Wohnprojekt mit Supermarkt entstehen.

Das Projekt der Neugestaltung in der Place des Alliés, wo eine Tiefgarage entstehen soll, sei dadurch nicht in Frage gestellt, erklärte Bürgermeister Claude Meisch auf Nachfrage. Man sei alles andere als erfreut über diese Entwicklung, habe als Gemeinde aber kaum Einflussmöglichkeiten,  da es sich um ein privates Projekt handle.

"Scholesch Eck": Fassade soll erhalten bleiben

Was den "Scholesch Eck" in Esch/Alzette anbelangt, muss ein neues Projekt erarbeitet werden. Im Mai hatte sich der Escher Schöffenrat bekanntlich gegen ein Bauprojekt ausgesprochen, das vorsah, die abgebrannten Geschäfte ganz abreißen zu lassen, um ein neues, modernes Gebäude zu errichten. Die historische Fassade des früheren Postgebäudes soll nämlich möglichst erhalten bleiben, so der Wunsch des Schöffenrates.

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