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ULC stellt Horesca-Sektor an den Pranger: Wirte erhöhen Preise für Bier und Wein kräftig
Lokales 05.03.2015 Aus unserem online-Archiv

ULC stellt Horesca-Sektor an den Pranger: Wirte erhöhen Preise für Bier und Wein kräftig

In den Gaststätten sind die Preise für alkoholische Getränke um 13,6 Prozent gestiegen.

ULC stellt Horesca-Sektor an den Pranger: Wirte erhöhen Preise für Bier und Wein kräftig

In den Gaststätten sind die Preise für alkoholische Getränke um 13,6 Prozent gestiegen.
Foto: unbekannt
Lokales 05.03.2015 Aus unserem online-Archiv

ULC stellt Horesca-Sektor an den Pranger: Wirte erhöhen Preise für Bier und Wein kräftig

Aufgrund der TVA-Erhöhung ist es in den vergangenen Wochen zu erheblichen Preissteigerungen in den Gaststätten und Restaurants gekommen. Die ULC warnt vor überzogenen Anpassungen.

(ml) - Jeder dürfte es inzwischen gemerkt haben: In den vergangenen Wochen stiegen die Preise in der Gastronomie-Branche drastisch. Schuld daran ist die TVA-Erhöhung auf alkoholischen Getränken von drei auf 17 Prozent. Die Konsumentenschutzvereinigung ULC zeigt sich wenig erfreut darüber. Infolge der Mehrwertsteuer-Erhöhung müssten erneut die Verbraucher die Zeche zahlen.

Kritisiert wird, dass der Horesca-Sektor bereits vor dem Inkrafttreten der TVA-Erhöhung, die Preise angepasst habe. Dem Statec zufolge sind die Preise in den Gaststätten zwischen Oktober 2014 und Februar 2015 um nicht weniger als 13,6 Prozent angehoben worden. In der Gastronomie wurde in dem gleichen Zeitraum ein Anstieg von 9,8 Prozent festgestellt. 

Preiserhöhung auch bei nicht-alkoholischen Getränken

Nicht nur die alkoholischen Getränke wurden teurer, schlussfolgert die ULC. Auch  nicht-alkoholische Drinks kosten in den Restaurants 2,1 Prozent mehr als im Oktober vergangenen Jahres. Dies sei umso unverständlicher, da für diese Getränke weiterhin der super-reduzierte TVA-Satz von drei Prozent gelte, ärgert sich die ULC. Ihre Befürchtungen, dass "im Fahrwasser der TVA-Erhöhung", die Preise nicht nur bei alkoholischen Getränken angepasst werden, habe sich bestästigt.

Die ULC appelliert an die Horesca-Verantwortlichen, bei den Preissteigerungen nicht zu übertreiben, andernfalls könne "der Schuss nach hinten los gehen." Es bestehe die Gefahr, dass die Kunden verstärkt in das Grenzgebiet ziehen. In den kommenden Monaten werde die Konsumentenschutzvereinigung die Preisentwicklung genauestens im Auge behalten, heißt es abschließend.


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