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Trierer Polizei ermittelt wegen Voodoo-Ritualen
Lokales 01.10.2020

Trierer Polizei ermittelt wegen Voodoo-Ritualen

Spaziergänger fanden - ähnlich wie auf diesem Symbolbild - aufgebahrte Hühner.

Trierer Polizei ermittelt wegen Voodoo-Ritualen

Spaziergänger fanden - ähnlich wie auf diesem Symbolbild - aufgebahrte Hühner.
Symbolfoto: Shutterstock
Lokales 01.10.2020

Trierer Polizei ermittelt wegen Voodoo-Ritualen

Die Polizei in Trier ermittelt wegen einer Serie mutmaßlicher Tierschlachtungen, die in Zusammenhang mit Voodoo-Ritualen stehen sollen.

(C./TJ/tom) - Die Polizei in Trier ermittelt wegen einer Serie mutmaßlicher Voodoo-Rituale mit Tierschlachtungen. Ein 41 Jahre alter Mann und eine 57-jährige Frau werden verdächtigt, dafür verantwortlich zu sein, berichteten die Ermittler am Donnerstag. An zwei Orten im Landkreis Trier-Saarburg sollen demnach seit 2017 immer wieder Tiere geopfert worden sein. So wurden laut der Polizei etwa in bisher sieben nachgewiesenen Fällen unter anderem Hühner geschlachtet und nach einem brasilianischen Voodoo-Ritual aufgebahrt. Spaziergänger und Wanderer fanden demnach die Tiere in einem Waldgebiet bei Wellen, etwa zwei Kilometer von Grevenmacher auf der anderen Moselseite, und auf einem Friedhof in Nittel.


Ein klassischer Voodoo-Schrein in Benin.
Menschenhandel und Zwangsprostitution mit Voodoo
Eine aus Afrika stammende Britin ist wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution am Mittwoch zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte Frauen mit Voodoo nach Deutschland gelockt und zur Prostitution im Raum Trier gezwungen.

Im Zuge anderer Ermittlungen stießen die Beamten den Angaben zufolge im vergangenen Juni bei dem 41-Jährigen und der 57 Jahre alten Frau aus der Verbandsgemeinde Konz auf Hinweise für das Praktizieren von Voodoo-Ritualen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung hätten die Beamten entsprechende Beweise gefunden, so die Polizei. Die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz dauern an.    

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