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Trierer Goldschatz soll ab Herbst wieder gezeigt werden
Lokales 15.08.2022
Drei Jahre nach versuchtem Raub

Trierer Goldschatz soll ab Herbst wieder gezeigt werden

Der "Trierer Goldschatz" wurde 1993 gefunden. Es handelt sich um den weltweit größten Goldschatz der römischen Kaiserzeit: 18,5 Kilo schwer und rund 2600 Münzen stark.
Drei Jahre nach versuchtem Raub

Trierer Goldschatz soll ab Herbst wieder gezeigt werden

Der "Trierer Goldschatz" wurde 1993 gefunden. Es handelt sich um den weltweit größten Goldschatz der römischen Kaiserzeit: 18,5 Kilo schwer und rund 2600 Münzen stark.
Foto: Thomas Frey/dpa
Lokales 15.08.2022
Drei Jahre nach versuchtem Raub

Trierer Goldschatz soll ab Herbst wieder gezeigt werden

Im Oktober 2019 wäre er fast geraubt worden, jetzt soll er wieder öffentlich zu sehen sein: Der größte Römerschatz der Welt.

(dpa/lrs) – Nach dem versuchten Raub des Trierer Goldschatzes im Jahr 2019 soll dieser voraussichtlich ab Herbst wieder im Rheinischen Landesmuseum zu sehen sein. Das teilte ein Sprecher des Museums in Trier mit. Im Oktober 2019 hatten Einbrecher versucht, den Schatz mit mehr als 2500 Münzen aus purem Gold aus dem Museum zu stehlen. Sie schafften es jedoch nicht, den Kubus aus Panzerglas über den Goldmünzen zu öffnen, bevor die Alarmanlage anging und die Polizei anrückte.


Ein Teil der Münzen mit dem beschädigten Kupfergefäß.
Hintergrund: Der "Trierer Goldschatz"
Er besteht aus über 2.600 Münzen aus dem 1. und 2. Jahrhundert, ist insgesamt 18,5 Kilo schwer und kam durch reinen Zufall ans Tageslicht. Der "Trierer Goldschatz" ist ein weltweit einmaliger Fund.

Im August vergangenen Jahres war ein 28-Jähriger vom Landgericht Trier zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte gestanden, bei der Tat Schmiere gestanden zu haben. Zwei Täter, die noch unbekannt sind, hätten versucht, den Schatz zu stehlen, sagte er seinerzeit. Seit diesem versuchten Raub war der Schatz nicht mehr öffentlich ausgestellt. Es handelt sich um den weltweit größten Goldschatz der römischen Kaiserzeit.

Das Münzkabinett des Museums sei umgebaut und die Sicherheitstechnik verbessert worden, sagte der Museumssprecher. Außerdem sei in diesem Zuge auch die Barrierefreiheit des Kabinetts verbessert worden. Zuerst hatte der SWR darüber berichtet.


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Ein Teil der Münzen mit dem beschädigten Kupfergefäß.