Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Freie Bahn für die Schueberfouer
Lokales 08.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Tram-Bauarbeiten

Freie Bahn für die Schueberfouer

Die Tram auf dem Glacis.
Tram-Bauarbeiten

Freie Bahn für die Schueberfouer

Die Tram auf dem Glacis.
Grafik: MDDI/LW-Archiv
Lokales 08.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Tram-Bauarbeiten

Freie Bahn für die Schueberfouer

Michel THIEL
Michel THIEL
Manch einer hatte schon befürchtet, wegen der Tram in Zukunft auf einen Teil des traditionellen Jahrmarkts verzichten zu müssen. Die Stadt und das Nachhaltigkeitsministerium haben jetzt erklärt, warum dies nicht so sein wird.

(mth) - Die Trasse der Tram führt bekanntlich auf einem Teil ihrer Strecke über das Glacis-Feld, wo auch alljährlich die Schueberfouer stattfindet. Die Stadt Luxemburg und das Nachhaltigkeitsministerium haben nun erstmals im Detail bekannt gegeben, wie der Jahrmarkt und die Trambahn sich nicht gegenseitig ins Gehege kommen sollen.

Demnach sollen die Arbeiten an der Trasse, die derzeit rund um das Glacis-Feld durchgeführt werden, bis zur Eröffnung der Schueberfouer Ende Juli weitestgehend abgeschlossen sein. Im Fall einer verzögerten Fertigstellung der Baustelle wolle man die Trasse provisorisch abdecken, um eine Installation der Schaubuden entlang der Allée Scheffe sowie der Allée de Résistants und der Allée des Déportés zu ermöglichen.

Zehn Prozent weniger "Fouer"

Die Stadtverwaltung habe das nötige Material und Personal bereits in ihrer Planung rund um die Schueberfouer berücksichtigt, heißt es weiter. Trotzdem wird die Schueberfouer 2017 rund zehn Prozent kleiner als gewohnt ausfallen. Neben der Trambaustelle wird nämlich derzeit das Strom- und Abwassernetz auf dem Glacis erneuert - hauptsächlich wegen der Schueberfouer. Die Zahl der Schausteller, die auf dem insgesamt 45.000 Quadratmeter großen Feld Platz haben, soll trotzdem konstant bleiben.

Auch in Zukunft sollen sich Tram und Schueberfouer das Feld teilen. Demnach soll die Tram dann jedes Jahr während des Jahrmarkts auf nur einer statt normalerweise zwei Spuren über den Glacis verkehren.