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Tourismus: Echternach setzt sich in Szene
Lokales 13.02.2020

Tourismus: Echternach setzt sich in Szene

In diesem Jahr wird die Gemeinde Schlamm aus dem als Badezone vorgesehenen Sektor entfernen lassen.

Tourismus: Echternach setzt sich in Szene

In diesem Jahr wird die Gemeinde Schlamm aus dem als Badezone vorgesehenen Sektor entfernen lassen.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 13.02.2020

Tourismus: Echternach setzt sich in Szene

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Die Stadt Echternach setzt voll auf den Tourismus und will den Gästen einen aufgewerteten See bieten. Ein Teil der Wasserfläche wird in Zukunft als Badegewässer ausgewiesen.

Die Stadt Echternach will ihre Sehenswürdigkeiten offensiver und moderner vermarkten, um noch mehr Touristen anzuziehen.

Aufgewertet werden soll in erster Linie das Naherholungsgebiet Echternacher See, der als künftig offiziell anerkanntes Badewässer einen größeren Stellenwert bekommen soll. Die Wasserqualität des Sees ist bereits so gut, dass er den Anforderungen entspricht. „Gespeist wird der See durch reines Quellwasser aus den umliegenden Bergen“, sagte Bürgermeister Yves Wengler gestern bei einer Pressekonferenz. In diesem Jahr wird die Gemeinde Schlamm aus dem als Badezone vorgesehenen Sektor entfernen lassen. „Im kommenden Jahr oder 2022 wollen wir den Bereich zwischen den zwei Inseln dann offiziell zum Baden freigeben“, erklärte Wengler.

Ein Teil des Echternacher Sees wird zur Badezone.
Ein Teil des Echternacher Sees wird zur Badezone.
Foto: Pierre Matgé

Der Badebereich wird mit Bojen vom übrigen See abgetrennt. Zudem wird der Eingangsbereich zum See zeitgemäß umgestaltet. Während jetzt Beton aus den 1970er Jahren dominiert, sollen künftig freundlichere Materialien zum Einsatz kommen sowie Bäume und Hecken gepflanzt werden. „Viele Besucher kommen nur wegen des Sees nach Echternach“, meinte Wengler. „Mit dem aufgewerteten Naherholungsgebiet wollen wir den Gästen eines der schönsten Badegewässer Luxemburgs bieten.“

Die Echternacher Basilika ist ein beliebter Touristenmagnet.
Die Echternacher Basilika ist ein beliebter Touristenmagnet.
Foto: Carole Bourkel

Eine Projektgruppe aus Freiwilligen überarbeitet derzeit den Kulturrundweg „Via Epternacensis“. Auf dem Rundwanderweg können Touristen zu Fuß die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkunden. In Zukunft soll der Weg in einer kurzen und einer längeren Strecke angeboten werden, die beide kombinierbar sind. 

Der kurze Weg vereint auf 1300 Meter fünf Stationen – Basilika, Abtei, Rokoko-Pavillon, Orangerie und die Kirche SS. Pierre-et-Paul. Die Streckenführung des längeren Weges ist noch in der Diskussion. Einzelne Stationen sollen mit Geschichten anschaulich gemacht werden, zudem werden die Inhalte auch digital abrufbar sein.

Dass bereits jetzt viele Fußgänger in der Innenstadt unterwegs sind, legen die zwei seit Juli installierten Zählapparate nahe. Vier weitere Geräte kommen demnächst dazu. Bürgermeister Wengler sprach aufs Jahr hochgerechnet von 700 000 Besuchern, wobei in dieser Zahl natürlich auch Echternacher Einwohner und zahlreiche Doppelzählungen enthalten sind.


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Weitere Daten kommen von einem Marktforschungsunternehmen, das im vergangenen Jahr Passanten dreimal in der Vor-, Haupt- und Nachsaison befragt hatte. 24 Prozent der Befragten sind Einwohner von Echternach, 29 Prozent Luxemburger von außerhalb, 20 Prozent Deutsche und 14 Prozent Niederländer.

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