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Tornado: Dächer werden weiter abgesichert
Lokales 12.08.2019

Tornado: Dächer werden weiter abgesichert

Bereits am Sonntag konnten zahlreiche Dächer provisorisch gegen weiteren Niederschlag abgesichert werden.

Tornado: Dächer werden weiter abgesichert

Bereits am Sonntag konnten zahlreiche Dächer provisorisch gegen weiteren Niederschlag abgesichert werden.
Foto: Anouk Antony
Lokales 12.08.2019

Tornado: Dächer werden weiter abgesichert

Meteolux warnt im Laufe des Nachmittags vor starken Niederschlägen. Dies könnte Auswirkungen auf die Arbeiten in den Krisengebieten haben.

(m.r.) - Drei Tage sind vergangen, seitdem ein Tornado im Süden des Landes ein Bild der Verwüstung hinterließ. Die Einwohner lassen sich allerdings nicht unterkriegen und arbeiten gemeinsam mit zahlreichen Helfern daran, ihre Häuser zumindest zum Teil wieder bewohnbar zu machen.

Trotz der Bemühungen der vergangenen Tage konnten bislang nicht alle Häuser regenfest gemacht werden. Etwa ein Viertel der Anfragen an den nationalen Rettungsdienst stand am Montagmorgen noch offen.

Dies könnte nun im Laufe des Montags zu Problemen führen - denn der staatliche Wetterdienst hat vom frühen Nachmittag bis in die Abendstunden eine Unwetterwarnung ausgesprochen. Es kann zu Regenschauern und örtlich heftigen Niederschlägen kommen: Dabei sind Windböen mit bis zu 75 km/h möglich.


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Deshalb hat die Krisenzelle der Regierung am Montag beschlossen, dass die oberste Priorität weiterhin die provisorische Absicherung der Dächer sein soll. Vor Ort sind über 100 Helfer des nationalen Rettungsdienstes vor im Einsatz - sie werden von der Armee und von etwa 60 Mitgliedern des Technischen Hilfswerks aus Deutschland unterstützt.

Zudem wurden präventive Maßnahmen ausgearbeitet, um im Ernstfall schnell auf ein Unwetter reagieren zu können. Die Einwohner sollten die Entwicklung des Wetters aber im Auge behalten.

Arbeiten an den Gasleitungen

Das Unternehmen Sudgaz arbeitet derzeit daran, die Gasversorgung in den betroffenen Regionen wiederherzustellen. Deshalb sollten betroffene Einwohner zurzeit auf keinen Fall ihre Gasleitungen öffnen. Mitarbeiter des Unternehmens werden sich an die Betroffenen wenden. Fragen können an die Sudgaz-Helpline (55 66 55 75) gerichtet werden.


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Betroffene Bürger können sich weiterhin bei Bedarf an die Hotline der Regierung (8002-8080) und an die Hilfsstellen der Gemeinden Petingen (501251-2222) und Käerjeng (621455716) wenden. Auch der Service de support psychologique des nationalen Rettungsdienstes steht ihnen zur Verfügung.

Die Cellule de crise bittet die Bevölkerung, die betroffenen Regionen weiträumig zu umgehen, um die Arbeiten vor Ort nicht zu behindern.


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