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Tödlicher Unfall zieht Gerichtsverfahren nach sich
Lokales 11.11.2019

Tödlicher Unfall zieht Gerichtsverfahren nach sich

Bei dem Unfall war am 31. Oktober 2014 eine Person gestorben.

Tödlicher Unfall zieht Gerichtsverfahren nach sich

Bei dem Unfall war am 31. Oktober 2014 eine Person gestorben.
Foto: Polizei
Lokales 11.11.2019

Tödlicher Unfall zieht Gerichtsverfahren nach sich

Bei einem Unfall auf der A13 war am 31. Oktober 2014 eine Person gestorben. Drei an der Kollision beteiligte Fahrer müssen sich nun vor Gericht verantworten.

(SH) - Es ist kurz vor 7 Uhr, als es am 31. Oktober 2014 auf der A 13 zwischen Altwies und Frisingen zu einer schweren Kollision kommt. Fünf Fahrzeuge sind in das Unfallgeschehen verwickelt. Eine Person stirbt noch vor Ort, mehrere Menschen werden teils schwer verletzt.

Drei Fahrer, die zugleich auch Opfer der Kollision waren, stehen wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung vor Gericht. Wie schwerwiegend die körperlichen Folgen des Unfalls sind, ist zwei Angeklagten deutlich anzusehen. Vor Gericht geht es darum, herauszufinden, ob sich einer der Fahrer fehlerhaft verhalten hat. Zwar soll niemand die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten haben, allerdings soll es Nebel gegeben haben. Ob ein langsameres Tempo angebracht gewesen wäre, müssen die Richter entscheiden. Dabei ist die Wahrheitsfindung wohl ebenso komplex wie das Unfallgeschehen an sich.

Kettenreaktionen

Zwei Sachverständige sprachen von einer Kollision in drei Phasen. Ihren Berechnungen nach habe zunächst der Fahrer eines VW die Kontrolle über sein Gefährt verloren. Eine Fahrerin habe ausweichen können, eine weitere näherte sich dem Unfall in einem Tempo, das es ihr ermöglicht hätte, ihren Seat zum Stehen zu bringen. 

Für einen Fiat-Fahrer war dies nicht der Fall. Er prallte gegen den Seat, der mit dem VW kollidierte. „Wir fuhren durch eine Nebelbank, konnten nichts sehen“, erinnert sich der Beifahrer des Fiat. Dann habe ein Wagen vor ihnen gestanden. Es knallte. Das spätere Todesopfer sei zu diesem Zeitpunkt auf der Rückbank des Fiat bei Bewusstsein gewesen, habe gar gesagt, dass man das Auto verlassen solle. 


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Dann habe es erneut geknallt: Ein Audi hatte nicht rechtzeitig abbremsen können, war gegen den Fiat geprallt und hatte eine Kettenreaktion ausgelöst.

Der Fahrer des Fiat, der bereits losgeschnallt war, wurde aus dem Auto geschleudert. Für den Mann auf dem Rücksitz kam die Hilfe zu spät. Der Fahrer des VW wurde unterdessen zwischen seinem Wagen und der kalifornischen Mauer eingeklemmt.

Der Prozess gegen die Fahrer des VW, des Fiat und des Audi wird am Dienstag fortgesetzt.  

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