Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Tödlicher Unfall bei Zweibrücken - Spur nach Luxemburg
Lokales 21.05.2019

Tödlicher Unfall bei Zweibrücken - Spur nach Luxemburg

Bei dem Unfall am 1. Juli 2018 wurde der 37-jährige Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt. Der Sozius, sein 13-jähriger Stiefsohn, überlebte nicht.

Tödlicher Unfall bei Zweibrücken - Spur nach Luxemburg

Bei dem Unfall am 1. Juli 2018 wurde der 37-jährige Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt. Der Sozius, sein 13-jähriger Stiefsohn, überlebte nicht.
Foto: Polizeidirektion Pirmasens
Lokales 21.05.2019

Tödlicher Unfall bei Zweibrücken - Spur nach Luxemburg

Nachdem er auf der deutschen Autobahn A8 nahe Zweibrücken ein Motorrad erfasst und den 13-jährigen Sozius getötet hatte, beging ein Autofahrer Fahrerflucht. Die deutschen Behörden suchen ihn nun zehn Monate später in Luxemburg.

(str) - Es war ein sehr dramatischer Unfall: Am 1. Juli 2018 fährt der Fahrer einer weißen Mercedes E-Klasse-Limousine auf der deutschen Autobahn A8 mit hoher Geschwindigkeit auf ein vor ihm fahrendes Motorrad auf. Das Zweirad wird gegen die Mittelleitplanke geschleudert und geht in Flammen auf. Der 37-jährige Motorradfahrer wird lebensgefährlich verletzt. Der 13-jährige Sozius stirbt noch an der Unfallstelle.

Der Unfallverursacher bremst Zeugen zufolge kurz ab, fährt um das Motorrad herum und flüchtet. Bis heute konnte er nicht identifiziert werden. Auch eine breite Öffentlichkeitsfahndung über die Fernsehserie "Aktenzeichen XY ungelöst" brachte offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg.

Doch nun ist erneut Bewegung in die Ermittlungen gekommen und es scheint, als gäbe es eine Spur nach LuxemburgWie die "Saarbrücker Zeitung" meldet, hat die Oberstaatsanwaltschaft Zweibrücken nach einem Zeugenhinweis ein Rechtshilfeersuchen an die Luxemburger Justiz gestellt, dessen Ergebnis man in Kürze erwarte.

Auf Nachfrage hat die Pressestelle der Luxemburger  Justiz am Dienstag bestätigt, dass ein entsprechendes Ersuchen eingegangen ist. Der Bericht, der aus den Untersuchungen hervorgegangen ist, sei fertiggestellt und werde noch diese Woche an die deutschen Behörden übermittelt.

Zum Gegenstand des Rechtshilfeersuchens werden keine Angaben gemacht, da der Fall in die Zuständigkeit der deutschen Justizbehörden falle.