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Tipps und Tricks bei Gluthitze
Lokales 1 2 Min. 20.08.2013 Aus unserem online-Archiv

Tipps und Tricks bei Gluthitze

Lokales 1 2 Min. 20.08.2013 Aus unserem online-Archiv

Tipps und Tricks bei Gluthitze

Seit einigen Tagen rollt erneut eine Hitzewelle über Luxemburg. Tropische Temperaturen und drückende Sonne können zu gesundheitlichen Problemen führen, falls man sich nicht an einige einfache Tipps und Tricks hällt.

(fv) - Es klingt schon fast wie ein Plattitüde: bei anhaltender Hitze muss man viel trinken. Und doch scheint diese einfache Empfehlung bei vielen Menschen auf taube Ohren zu fallen.

Grund genug um die vom Gesundheitsamt ausgesprochenen Ratschläge erneut zu veröffentlichen:

Flüssigkeit: Bei anhaltender Hitze sollte man viel trinken. Das Gesundheitsamt schlägt vor, mehrmals kleine Quantitäten Flüssigkeit zu sich zu nehmen, zwei bis vier Mal die Stunde. Man sollte auf keinen Fall abwarten, bis man Durst hat. Mineral- oder Sprudelwasser sei dem Leitungs- und Quellwasser vorzuziehen, damit der Körper auch die nötige Menge an Mineralien bekommt. Zusätzlich dazu sollte man leicht gesüßte Getränke zu sich nehmen, zum Beispiel mit Wasser verdünnte Obstsäfte. Hilfreich sind auch fettarme Brühen. Auf jeden Fall vermeiden sollte man Getränke mit zu viel Koffein oder Zucker, also auch Tee oder Kaffee.

Nahrung: „Essen Sie normal“, empfiehlt das Gesundheitsamt. Am besten geeignet gegen die Hitze sind Früchte, Salate und Gemüse. „Um dem Körper die nötigen Mineralien zuzuführen“, heißt es in der Mitteilung.

Im Freien: Man sollte sich nicht mehr als nötig im Freien aufhalten. Muss man trotzdem vor die Tür: Schatten aufzusuchen, Kopf bedecken!

Kleidung: Das Gesundheitsamt empfiehlt leichte, helle Kleidung. Ideal seien Baumwolle oder Leinen.

Anstrengung: Vermeiden sollte man körperliche und sportliche Anstrengungen während der heißesten Stunden des Tages, also zwischen 11 und 17 Uhr.

Solidarität: Das Gesundheitsamt bittet die Menschen, ein Auge auf ihre schwächeren Mitbürger zu werfen. Sollte man jemanden in seiner Nachbarschaft kennen, der auf Hilfe angewiesen ist, sei es angebracht, mindestens ein Mal am Tag nach dieser Person zu sehen.

Hilfe: Schwächere Personen sollten sich nicht zu schade sein, einen Nachbarn oder Familienangehörigen um Hilfe zu bitten. Diese können dann bei regelmäßigen Besuchen, mindestens ein Mal am Tag, nach den Betroffenen sehen. Manche Gemeinden bieten aber auch ähnlich gelagerte Dienstleistungen an. Man sollte sich sofort bei der eigenen Gemeinde über die Möglichkeiten informieren. Bei Hitzewellen hilft auch das Rote Kreuz: Einschreiben kann man sich beim „Service de proximité de la Croix Rouge“ unter der Telefonnummer 26 99 26 99.

Hitze raus: Geschlossene Fenstern und Türen halten die Hitze fern – zumindest wenn es im Haus kühler ist, als draußen. Deshalb sollte man vor allem von den kühleren Morgen- und Abendstunden profitieren, um das Haus zu lüften

Weitere Infos: www.sante.public.lu