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Terrorismus : Das Elend mit dem Stau
Angesichts der Polizeikontrollen müssen sich viele Autofahrer in Geduld üben.

Terrorismus : Das Elend mit dem Stau

Foto: Maurice Fick
Angesichts der Polizeikontrollen müssen sich viele Autofahrer in Geduld üben.
Lokales 18.11.2015

Terrorismus : Das Elend mit dem Stau

Nach den Anschlägen von Paris fängt für viele Grenzgänger der Tag mit kilometerlangen Staus an. Tom Jungen, Bürgermeister von Roeser, warnt in dem Zusammenhang die Franzosen davor, den Front National zu wählen.

(ml) - Die französischen Grenzpendler sind derzeit nicht zu beneiden. Nach den Anschlägen von Paris sind die Sicherheitskräfte sehr wachsam. Auch am Dienstagmorgen führte die französische Polizei auf der A31 von Thionville Richtung Luxemburg Kontrollen durch. Schwerbewaffnete Beamten, die eine Spur der Fahrbahn gesperrt hatten, überprüften die Fahrzeuge stichprobenartig. Tausende Fahrer mussten sich in Geduld üben. Viele von ihnen gelangen zu spät zum Arbeitsplatz, da sich ein rund 15 Kilometer langer Rückstau gebildet hatte.

In Frankreich stehen im Dezember Regionalwahlen an. Tom Jungen, der Bürgermeister von Roeser, schrieb auf Facebook, er hoffe, dass all diejenigen  Grenzpendler, die die Absicht hatten, den rechtsextremen Front National zu wählen und nun täglich kilometerlange Staus in Kauf nehmen müssen, darüber nachzudenken beginnen. Die derzeitigen Kontrollen seien punktuell und begrenzt. Mit einer Abschaffung des Schengen-Abkommens, die der FN befürwortet, würden derartige Kontrollen allerdings für immer bestehen bleiben, so Roeser.




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