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Tagesausflüge in beliebte Hochschulstädte: Universitätsluft schnuppern
Lokales 3 Min. 07.04.2017 Aus unserem online-Archiv

Tagesausflüge in beliebte Hochschulstädte: Universitätsluft schnuppern

Dieses Jahr bietet die ACEL zum ersten Mal auch einen Tagesausflug nach Maastricht an – eine Unistadt, die bei Luxemburgern zunehmend an Beliebtheit gewinnt.

Tagesausflüge in beliebte Hochschulstädte: Universitätsluft schnuppern

Dieses Jahr bietet die ACEL zum ersten Mal auch einen Tagesausflug nach Maastricht an – eine Unistadt, die bei Luxemburgern zunehmend an Beliebtheit gewinnt.
Foto: Shutterstock
Lokales 3 Min. 07.04.2017 Aus unserem online-Archiv

Tagesausflüge in beliebte Hochschulstädte: Universitätsluft schnuppern

Diana HOFFMANN
Diana HOFFMANN
Mit der Initiative „Student fir 1 Dag“ will die ACEL Schülern einen ersten Eindruck vom Studentenleben vermitteln – und es ihnen ermöglichen, ihre Wunsch-Universität vorab zu erkunden. Auch interessiert?

(chr) - Wohin soll ich studieren gehen? Auf was muss ich bei der Anmeldung achten? Werde ich rechtzeitig eine Wohnung finden? Auf was muss ich bei der Wohnungssuche aufpassen? Die Liste der Fragen über das Leben nach dem Sekundarschulabschluss kann unendlich lang sein. Um zukünftigen Studenten einen Lichtblick im langen Tunnel der Fragen zu geben, organisiert die ACEL („Association des cercles d'étudiants luxembourgeois“) nun bereits zum 13. Mal die Initiative „Student fir 1 Dag“. Es handelt sich dabei um Tagesausflüge während der Osterferien, bei denen Schüler die Möglichkeit haben, verschiedene Universitätsstädte zu besuchen.

In der Nähe studieren

Die meisten Universitäten befinden sich dabei in nächster Umgebung, wie Trier oder Brüssel. Aus einem einfachen Grund. Die Universitätsstadt muss distanztechnisch nah genug sein, um alles an einem Tag besichtigen zu können.

„Die Hin- und Rückreise sollte nicht länger als zweieinhalb Stunden dauern, damit die Schüler die Universität mitsamt Hörsälen und Bibliothek, aber auch die Stadt selber besuchen können. Es soll aber auch noch Zeit für ein Gespräch zwischen Schülern und Studenten sein“, erklärt Laurent Heyder, Vize-Präsident der ACEL.

Zu diesem Zweck bekommt die Reisegruppe meist einen Hörsaal der entsprechenden Universität zur Verfügung gestellt. „Bei dieser Fragerunde erzählen die Studenten den Schülern vieles über die Behördengänge, darüber, wie sie sich am Besten anlegen, um eine Wohnung zu finden, über ihr Studium und sie beantworten alle weiteren Fragen der Schüler. Es soll den Schülern als Hilfe für die Zukunft als Student dienen.“

Dass die Tagesausflüge in den Osterferien stattfinden, hat einen bestimmten Grund. „Zwar beginnen bereits viele Schüler damit, für das Abschlussexamen zu lernen, doch ist es noch lange genug hin, um nicht schon jede frei Minute zu pauken. Zudem haben die meisten Schüler bereits eine Ahnung, wo oder was sie später studieren wollen. Während der Ferien können sie sich also eine oder gleich mehrere potenzielle Universitätsstädte anschauen.

Der Anmeldezeitraum für französische Universitäten ist zu diesem Zeitpunkt zwar bereits vorbei, dennoch können die Schüler wertvolle Tipps von den Studenten bekommen“, so Heyder. Nach dem jeweiligen Tagesausflug werden Fragebögen an die Schüler verteilt. Auf diese Weise sollen die Reisen jedes Jahr verbessert und auf die Ansprüche der Schüler angepasst werden. So fällt die Reise nach Saarbrücken in diesem Jahr aus – aus Mangel an Interesse.

Niederlande immer beliebter

„Immer mehr Luxemburger studieren in den Niederlanden. Daher haben wir dieses Jahr zum ersten Mal einen Tagesausflug nach Maastricht vorgesehen“, erklärt Laurent Heyder. Die Ausflüge in die Universitätsstädte orientieren sich an den beliebtesten Studienstädten der Luxemburger. So studieren zurzeit 1 970 Luxemburger in Brüssel – nach Luxemburg der zweitbeliebteste Ort zum Studieren.

Unter den 25 beliebtesten Unistädten befinden sich aber noch viele weitere, die bei „Student fir 1 Dag“ auf dem Programm stehen, darunter zum Beispiel Liège (1 837 Studenten), Nancy (1 520), Trier (937) und Straßburg (694). Aber auch weiter entfernte Städte, die nicht binnen eines Tages besichtigt werden können, sind bei den luxemburgischen Studenten beliebt – wie Wien, Berlin, Innsbruck oder Zürich.

Interessierte können sich bis zwei Tage vor der Reise anmelden. Der Ausflug nach Trier kostet 20 Euro, die Teilnahme an allen anderen Städtetrips 39 Euro. Wer keine Zeit für einen Ausflug hat, kann sich alternativ im „Guide du futur étudiant“ der ACEL über die Anforderungen der entsprechenden Universitäten informieren. Weitere Informationen und Anmeldung auf: www.acel.lu

„Student fir 1 Dag!“

  • Nancy: 8. April

  • Maastricht: 10. April

  • Frankfurt: 11. April

  • Kaiserslautern: 12. April

  • Köln: 13. April

  • Trier: 14. April

  • Strasburg: 15. April

  • Bonn: 18. April

  • Brüssel: 19. April

  • Aachen: 20. April

  • Liège: 20. April

  • Karlsruhe: 21. April

  • Düsseldorf: 22. April

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