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Systematische Testreihe in den Altersheimen
Lokales 20.04.2020

Systematische Testreihe in den Altersheimen

Das nationale Gesundheitslaboratorium LNS stellt die Testinfrastruktur bereit.

Systematische Testreihe in den Altersheimen

Das nationale Gesundheitslaboratorium LNS stellt die Testinfrastruktur bereit.
Guy Jallay
Lokales 20.04.2020

Systematische Testreihe in den Altersheimen

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Rund 10.000 Corona-Testkits werden in den nächsten Tagen an die Alters-und Pflegeheime verschickt.

Rund 6.000 Einwohner von Alters- und Pflegeheimen sowie 4.000 Pflegekräfte werden in den nächsten Tagen systematisch auf das Corona-Virus hin getestet. Das nationale Gesundheitslaboratorium LNS arbeitet momentan an der logistischen Vorbereitung dieser Aktion. Laut Dr. Françoise Berthet, beigeordnete Leiterin der Gesundheitsbehörde, wolle man sich auf diese Weise einen Gesamtüberblick über die aktuelle Lage verschaffen. 


dpatopbilder - 01.04.2020, Niedersachsen, Hannover: Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin hält Coronavirus-Testproben im Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in der Hand. Niedersachsen stockt mit der Nutzung von tiermedizinischen Laboren seine Kapazitäten für Tests auf das Coronavirus deutlich auf. Foto: Peter Steffen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Labor in Esch-Belval entwickelt Covid-19-Schnelltest
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"Wir wissen, dass es sich hier um eine besonders gefährdete Gruppe von Menschen handelt. Insbesondere aus den Nachbarländern gab es dazu beunruhigende Meldungen", so Berthet. "Allerdings ist die Lage in Luxemburg mit 17 betroffenen Häusern und insgesamt 170 Infizierten doch eher entspannt." Was die Sterbefälle betrifft, so verwies Berthet darauf, dass diese nicht auf die einzelnen Häuser zurückgeführt werden da viele Patienten erst später im Krankenhaus an den Folgen der Infektion versterben würden.   

Von einer Öffnung der Alters- und Pflegeheime für Besucher könne im Augenblick nicht die Rede sein. Allerdings wolle man nach dem Screening, das wohl Mitte der Woche beginnen soll, zusätzliches medizinisches Personal zulassen. "Wir denken in erster Linie an Kinesiotherapeuten, die den älteren Menschen die für ihre körperliche Gesundheit notwendigen Bewegungstherapien umsetzen können", so Berthet.             

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