Seit der Busbahnhof am "Aldringen" geschlossen und die ehemaligen Verwaltungsgebäude abgerissen wurden, klafft ein riesiges Loch in der Erde. Doch das soll sich nun ändern. Am Mittwoch wurde der Grundstein für das Projekt "Royal-Hamilius" gelegt.
Symbolische Grundsteinlegung: Es geht los: Startschuss für das Projekt "Royal-Hamilius"
Diane LECORSAIS
Seit der Busbahnhof am "Aldringen" geschlossen und die ehemaligen Verwaltungsgebäude abgerissen wurden, klafft ein riesiges Loch in der Erde. Doch das soll sich nun ändern. Am Mittwoch wurde der Grundstein für das Projekt "Royal-Hamilius" gelegt.
(DL) - Einladend wirkt der Bereich vor dem Post-Gebäude derzeit ja nicht gerade: Seit der Busbahnhof geschlossen und die ehemaligen Verwaltungsgebäude des „Centre Hamilius“ abgerissen wurden, klafft am „Aldringen“ ein riesiges Loch in der Erde. Doch das soll sich nun ändern. Am Mittwochnachmittag wurde der symbolische Grundstein für das Projekt "Royal-Hamilius" gelegt – ein multifunktionaler Gebäudekomplex mit Geschäften, Wohnungen und Büros.
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Ein 35 Meter tiefes Loch klafft derzeit in der Erde.
Foto: Gerry Huberty
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Ein 35 Meter tiefes Loch klafft derzeit in der Erde. Foto: Gerry Huberty
Doch wird ab sofort wieder in die Höhe gebaut. Hier wird gerade der symbolische erste Grundstein gelegt. Foto:Gerry Huberty
Bei der Feier am Mittwoch handelte es sich um einen symbolischen Akt, der gebührend gefeiert wurde... Foto: Gerry Huberty
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Zahlreiche (prominente) Gäste wohnten der Feierstunde bei. Foto: Gerry Huberty
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Der Künstler Eric Mangen hat in einem Teil des ehemaligen Parkhauses ein Graffiti realisiert. Es wurde am Mittwoch gezeigt und soll späterhin im Untergeschoss des neuen Royal-Hamilius-Komplexes bewundert werden können. Foto: Gerry Huberty
Thierry Behiels, CEO der Promotorengesellschaft Codic, und Bürgermeisterin Lydie Polfer. Foto: Gerry Huberty
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Weiterhin nicht Teil des Projekts: das Haus auf Nummer 49, Bd. Royal. Foto: Gerry Huberty
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Im Mai 2018 sollen die Tiefgarage, die "Galeria Inno", die "Fnac" und das Restaurant fertiggestellt sein. Foto: Gerry Huberty
Der Supermarkt Delhaize soll im Sommer 2019 eröffnen. Foto: Gerry Huberty
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Das Shoppingzentrum soll wieder für mehr Kundschaft in der Innenstadt sorgen. Bereits seit längerem ist bekannt, dass im nördlichen Teil des Häuserblocks ein „Galeria Inno“-Warenhaus entsteht. Vorgesehen ist außerdem eine „Fnac“, sprich ein großes Geschäft für Unterhaltungselektronik und Bücher. Viele Besucher soll auch die Dachterrasse „Sky Garden“ mit einem zweistöckigen Restaurant anlocken. Sie soll mit einer beeindruckenden Aussicht über die Hauptstadt punkten. Dieser Teil des Komplexes soll im Mai 2018 eröffnen.
"Place Hamilius" als neuer Treffpunkt
Im mittleren Bereich des Häuserblocks – also um das Haus auf Nummer 49, das nicht Teil des Projekts ist, herum – werden Büros und Wohnungen entstehen. Darunter zwei große Bürokomplexe mit einem gemeinsamen Atrium. Insgesamt werden 10 000 Quadratmeter für Bürozwecke genutzt. 7 500 Quadratmeter sind für Wohnraum vorgesehen. Die 73 neuen Wohneinheiten werden entlang der Rue Aldringen und um die neue Place Hamilius erbaut, die auf diesem Weg mit Leben gefüllt werden soll.
Die Place Hamilius soll zu einem neuen Treffpunkt in der Innenstadt werden, dies auch indem hier verschiedene Veranstaltungen (Märkte, Feste, Konzerte, eine Eisbahn im Winter) stattfinden sollen. „Unterhalb“ der Place Hamilius eröffnet die Supermarktkette „Delhaize“ ein Lebensmittelgeschäft. Dieser soll im Sommer 2019 die ersten Kunden empfangen.
Unterhalb des gesamten Komplexes wird auch eine neue Tiefgarage mit 630 Parkplätzen errichtet. Sie soll ab Mai 2018 zugänglich sein. Die Einfahrt in das Parkhaus erfolgt via einen Zugang in der Avenue Monetery oder in der Rue Notre-Dame, die Ausfahrt führt in die Avenue Emile Reuter.
Die Tage des Häuserblocks zwischen Boulevard Royal, Rue Notre-Dame, Rue Aldringen und Avenue Monterey sind gezählt. Nach dem Abriss folgt allerdings ein Neubau: Ein modernes Büro- und Wohnhaus soll an dieser Stelle errichtet werden.
Einer der Wohnungsbesitzer der Nummer 49 am Boulevard Royal ist mitverantwortlich dafür, dass das Haus nicht wie vorgesehen abgerissen wurde. Er fühlt sich nun als Opfer aufgrund eines Deals, der nie zustande kam.
Einen „goldenen Deal“ gab es offenbar zu Beginn – ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Und doch. Sechs Jahre später steht das eine Haus inmitten der Baustelle am Boulevard Royal noch immer und die Hauseigentümer haben den „Schwarzen Peter“ gezogen.
Ein einziges Gebäude ist vom Straßenblock oberhalb des Busbahnhofs Aldringen übrig geblieben. Alle anderen sind den Plänen für das Hochglanzprojekt Royal-Hamilius gewichen. Doch warum ist das so? Und wie lebt es sich inmitten einer derartigen Großbaustelle?
Die französische Elektronik-Kette Fnac, die bislang in acht Ländern präsent ist, wird im April 2018 ihre erste Verkaufsfläche in Luxemburg eröffnen. Auf 2 300 Quadratmeter wird sie ein völlig neues Konzept bieten.
Parallel zum Bau des neuen Royal-Hamilius werden die umliegenden Straßen zur Fußgängerzone umfunktioniert. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten - der "Nana" von Niki de Saint-Phalle.
Ob städtische, staatliche oder private Baustellen: An allen Ecken und Enden unserer Hauptstadt rollen die Bagger, das Stadtbild verändert sich rasant. Ein Blick auf die spannendsten Bauvorhaben in Luxemburg-Stadt.
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Zu sechs Jahren Gefängnis ist am Donnerstag der Anführer einer dreiköpfigen Bande verurteilt worden, der von Thailand aus über Snapchat einen regen Drogenhandel in Luxemburg organisiert hatte.
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