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Studienbeihilfen: Streikkomitee wirft Meisch Halbherzigkeit vor
Der Protest der Schüler gegen die Kürzung der Studienbeihilfen geht in die nächste Runde. Die Vertreter des Streikkomitee fordern Bildungsminister Claude Meisch zu einer öffentlichen Debatte auf. 

Studienbeihilfen: Streikkomitee wirft Meisch Halbherzigkeit vor

Foto: Guy Jallay
Der Protest der Schüler gegen die Kürzung der Studienbeihilfen geht in die nächste Runde. Die Vertreter des Streikkomitee fordern Bildungsminister Claude Meisch zu einer öffentlichen Debatte auf. 
Lokales 28.04.2014

Studienbeihilfen: Streikkomitee wirft Meisch Halbherzigkeit vor

Zwei Tage nach dem Schülerstreik gegen die geplante Kürzung der Studienbeihilfen meldet sich das Streikkomitee ein weiteres Mal zu Wort. Das Komitee wirft Bildungsminister Claude Meisch vor, nur mit einem halbherzigen Gesprächsangebot zu reagieren.

(C.) - Zwei Tage nach dem Schülerstreik gegen die geplante Kürzung der Studienbeihilfen meldet sich das Streikcomité ein weiteres Mal zu Wort. In einem Pressekommunikee werfen die Vertreter des Komitees Bildungsminister Claude Meisch vor, nur mit einem halbherzigen Gesprächsangebot auf die Proteste und die Kritik zu reagieren.

Tatsachenbestand

Der Streik habe gezeigt, dass eine große Masse an Schülern und Studenten an der Diskussion über die künftige Ausrichtung der Beihilfen einbezogen werden möchte. Es gebe "ein großes Bedürfnis, die Fragen rund um das Gesetz 6670 zu klären".

Meisch selbst sei Schuld daran, wenn die Öffentlichkeit nicht richtig über die Reform informiert sei. Das Streikcomité bezeichnet den Minister in dieser Hinsicht als "die stärkste Quelle der Verwirrung".

Die Vertreter des Streikcomités wollen, dass das Gesetz gestoppt wird, um in Ruhe über das Projekt diskutieren zu können. Dies soll in Form einer öffentlichen Debatte geschehen, bei der Vertreter des Streikcomités dem Minister unmittelbar Fragen stellen können.