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Studienbeihilfen: Künftig ein gestaffelter Betrag?
Für angehende Studenten ein Muss: Der neue "Guide du futur Etudiant".

Studienbeihilfen: Künftig ein gestaffelter Betrag?

Foto: Guy Jallay
Für angehende Studenten ein Muss: Der neue "Guide du futur Etudiant".
Lokales 2 Min. 29.10.2013

Studienbeihilfen: Künftig ein gestaffelter Betrag?

Am Dienstag stellte der Dachverband der Luxemburger Studentenvereinigungen, die Acel, die niegelnagelneue und druckfrische Ausgabe des "Guide de l'étudiant" vor. Die Studentenvertreter nutzten die Gelegenheit, um auch einen konkreten Lösungsvorschlag im umstrittenen Studienbeihilfen-Dossier zur Sprache zu bringen.

(DL) - Am Dienstag stellte der Dachverband der Luxemburger Studentenvereinigungen, die Acel, die niegelnagelneue und druckfrische Ausgabe des "Guide du futur Etudiant" vor. Die Studentenvertreter nutzten die Gelegenheit, um auch eine mögliche Lösung im umstrittenen Studienbeihilfen-Dossier zur Sprache zu bringen.

Fester Basisbetrag für alle Studenten

Mehrmals habe man sich in den vergangenen Monaten mit Hochschulministerin Martine Hansen zusammengesetzt, erklärt Clifton Cano von der Acel. Und dabei sei bereits ein ganz konkreter Lösungsvorschlag zur Sprache gekommen: Gestaffelte Studienbeihilfen, die sich in der Hauptsache aus einem festen Basisbetrag für alle Studenten sowie einer "bourse de mobilité" zusammensetzen. Die Mobilität der Studierenden müsse nämlich in jedem Fall weiterhin gewährleistet werden.

Um in den Genuss dieser "bourse de mobilité" zu kommen, müssten die Studenten z.B. den Beweis vorlegen, dass sie eine Miete bezahlen müssen - und demnach nicht mehr zuhause bei den Eltern leben. Weiter soll eine soziale Komponente in den Betrag mit einfließen, die jedoch nur einen geringen Teil der Beihilfe ausmachen soll. Auf das alte System, bei welchem die finanzielle Situation der Eltern berücksichtigt wurde, möchte die Acel derweil keinesfalls zurück. Wenn soziale Kriterien berücksichtigt werden, dann sollten diese sich auf den Studenten selbst beziehen - nicht aber auf dessen Eltern.

Von A wie Aachen bis Z wie Zürich

Der Dachverband der Acel stellte am Dienstag aber auch die neue Ausgabe des praktischen "Guide du futur étudiant" vor. Auf 168 Seiten finden zukünftige Studenten darin zahlreiche Tipps und Tricks über das Studentenleben, dies in den bei Luxemburger Studenten sehr beliebten Städten in Belgien, Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und natürlich in Luxemburg selbst.

Wie finde ich eine Wohnung? Wann muss ich mich einschreiben? Und was kostet das Leben z.B. in Innsbruck? Diese und viele weitere Fragen werden in dem "Guide du futur étudiant" aus erster Hand beantwortet - nämlich von den Studenten, die selbst in den jeweiligen Städten studieren.

Der "Guide du futur étudiant" liegt kostenlos in den Filialen der "Spuerkeess", beim Cedies, in der Universität Luxemburg, in der "Maison de l'orientation", beim "Centre Information Jeunes", in der Nationalbibliothek, beim "Service Nationale de la Jeunesse" sowie beim "Point Information Jeunes" aus. Außerdem ist er auf der Internetseite der Acel verfügbar und kann direkt beim Dachverband der Studentenvereinigungen beantragt werden. Verteilt wird der Ratgeber auch auf der diesjährigen "Foire de l'étudiant" am 14. und 15. November in der LuxExpo.