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Studienbeihilfen: Der Teufel steckt im Detail
Nur ausländische Studierende an der Uni Luxemburg erhalten künftig ein Mobilitätsstipendium.

Studienbeihilfen: Der Teufel steckt im Detail

Foto: Marc Wilwert
Nur ausländische Studierende an der Uni Luxemburg erhalten künftig ein Mobilitätsstipendium.
Lokales 04.03.2014

Studienbeihilfen: Der Teufel steckt im Detail

Ressortminister Claude Meisch (DP) stellte den Mitgliedern des zuständigen Parlamentsausschusses die Schwerpunkte der geplanten Reform der Studienbeihilfen vor. Der Minister konnte nicht alle Abgeordneten überzeugen.

(jm) - Im Ansatz richtig, aber im Detail bleiben noch viele Fragen offen: So könnte man die Ansichten der Abgeordneten nach der Sitzung der parlamentarischen Hochschulkommission zusammenfassen - mit Ausnahme von Justin Turpel (Déi Lénk), der nicht damit einverstanden ist, dass ein Teil der Beihilfen nun doch wieder an das Einkommen der Eltern geknüpft wird.

"Es ist ein Irrweg zu glauben, die soziale Herkunft würde für die Studierenden keine Rolle mehr spielen", meinte hingegen Claude Adam (Déi Gréng), für den die Regierungspläne grundsätzlich in die richtige Richtung gehen.

Der gleichen Meinung ist auch die ehemalige Hochschulministerin Martine Hansen (CSV), die indes noch Klärungsbedarf sieht, was die Höhe der einzelnen Stipendien angeht: "Wir dürfen die Autonomie der Studierenden nicht gefährden."

Damit den Studierenden unabhängig ihrer sozialen Herkunft das Studium möglich bleibt, habe die Regierung Wert darauf gelegt, dass der Betrag für das rückzahlbare Darlehen unverändert bleibt und dass dazu noch ein Basisstipendium in Höhe von 2.000 Euro kommt. Darüberhinaus sei es keine Unehre, wenn sich die Studierenden mit Nebenjobs ein kleines Zubrot hinzuverdienen, meinte Minister Claude Meisch nach der Sitzung der Hochschulkommission.


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