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Strenger Frost an der Mosel: Winzer haben mit Eiswein-Lese begonnen
Lokales 18.01.2016 Aus unserem online-Archiv

Strenger Frost an der Mosel: Winzer haben mit Eiswein-Lese begonnen

Nach langem Warten könnte es jetzt mit dem Eiswein klappen.

Strenger Frost an der Mosel: Winzer haben mit Eiswein-Lese begonnen

Nach langem Warten könnte es jetzt mit dem Eiswein klappen.
Foto: Serge Waldbillig
Lokales 18.01.2016 Aus unserem online-Archiv

Strenger Frost an der Mosel: Winzer haben mit Eiswein-Lese begonnen

Für die Luxemburger Winzer könnte es dank frostiger Temperaturen jetzt endlich mit dem Eiswein klappen. Jetzt kommt es nur noch auf die Oechsle-Grade an.

(vb) – Nachdem im Dezember ungünstige Wetterbedingungen herrschten, könnte es für die Luxemburger Winzer nun endlich mit dem Eiswein klappen. Dank frostiger Temperaturen wurden am Montag die edelreifen Trauben gelesen.

Im Dezember hatte das staatliche Weinbauinstitut für den Eisweinjahrgang schon schwarz gesehen – das Wetter war einfach zu mild. Denn damit überhaupt Trauben zu Eiswein verarbeitet werden können, müssen sie eine Nacht lang bei mindestens minus sieben Grad Celsius gefrieren.

Erst wenn diese Bedingung erfüllt ist, können die tiefgefrorenen Beeren per Hand geerntet werden, in der Kellerei abgeliefert und zu Eiswein verarbeitet werden. Wie beim Neujahrsempfang des Institut viti-vinicole in Remich bekannt wurde, haben drei Winzer Montag und Dienstag den Eiswein gelesen. Am Montagmorgen lag die Temperatur bei – 8 Grad. Am Mittwoch soll dann der letzte Weinberg abgeerntet sein.

Süß ist der Most aus der Kälte: Erste Messungen zeigten 178 Grad Oechsle an. Damit ein Wein als Eiswein klassifiziert werden kann, muss der Most mindestens 130 Grad Oechsle aufweisen.


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