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Strecke Erpeldingen-Michelau: Nach 17 Jahren und 155 Tagen...
Lokales 08.12.2014

Strecke Erpeldingen-Michelau: Nach 17 Jahren und 155 Tagen...

Seit Montagnachmittag 15 Uhr ist die N27 zwischen Erpeldingen und Michelau wieder ohne Umleitung befahrbar.

Strecke Erpeldingen-Michelau: Nach 17 Jahren und 155 Tagen...

Seit Montagnachmittag 15 Uhr ist die N27 zwischen Erpeldingen und Michelau wieder ohne Umleitung befahrbar.
Foto: Nico Muller
Lokales 08.12.2014

Strecke Erpeldingen-Michelau: Nach 17 Jahren und 155 Tagen...

Es war nach einem Gewitter am 6. Juli 1997, als sich auf der Strecke Erpeldingen - Michelau rund 3000 Kubikmeter Gestein aus einem Steinbruch lösten und die N27  unpassierbar machten. Am Montagnachmittag wurde die Strecke nach 17 Jahren und 155 Tagen wieder freigegeben.

(NiM) - Es war nach einem heftigen Gewitter am 6. Juli 1997, als sich auf der Strecke Erpeldingen - Michelau rund 3000 Kubikmeter Schiefergestein aus einem Steinbruch lösten und die N27 auf einer Länge von 350 Metern unpassierbar machten. Monate später wurde eine provisorische Umleitung mit zwei Behelfsbrücken eingerichtet, um an der Gefahrenstelle vorbeizuleiten. Am Montagnachmittag wurde die ehemalige Strecke nach 17 Jahren und 155 Tagen wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Beisein zahlreicher Prominenz und u.a. Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch wurde als Zeichen der vollständigen Räumung der Strasse ein tonnenschwerer Gesteinsbrocken mittels eines Kranwagens von der Mitte der Fahrbahn in den Seitengraben verlegt.

Im Verlaufe der Zeit waren bekanntlich eine ganze Reihe Lösungsvorschläge auf den Tisch gelegt worden. Sie wurden aber immer wieder verworfen, bis zum 16. September 2013, als eine spezialisierte Firma aus den Niederlanden beauftragt wurde, hochfeste Fangzäune anzubringen und die Felswand mit einem topografischen Überwachungssystem auszustatten.

Die Sicherungsmassnahmen sind für unsere Regionen sehr aussergewöhnlich. Sie werden nämlich normalerweise nur im Hochgebirge durchgeführt. Am Ende kamen die Arbeiten, die knapp ein halbes Jahr andauerten, 2,3 Mio Euro zu stehen.