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Straße zwischen Monnerich und Esch voraussichtlich jahrelang gesperrt
Lokales 22.03.2014 Aus unserem online-Archiv

Straße zwischen Monnerich und Esch voraussichtlich jahrelang gesperrt

Bevor an einer Lösung gearbeitet werden könne, müssten die Gründe, die zum Erdrutsch geführt haben, herausgefunden werden, unterstreicht René Biwer.

Straße zwischen Monnerich und Esch voraussichtlich jahrelang gesperrt

Bevor an einer Lösung gearbeitet werden könne, müssten die Gründe, die zum Erdrutsch geführt haben, herausgefunden werden, unterstreicht René Biwer.
Foto: Lucien Wolff
Lokales 22.03.2014 Aus unserem online-Archiv

Straße zwischen Monnerich und Esch voraussichtlich jahrelang gesperrt

Die Straße zwischen Monnerich und Esch/Alzette dürfte für mehrere Jahre zugeschüttet bleiben, sagte am Freitag  der Direktor der Straßenbauverwaltung, René Biwer gegenüber wort.lu. Wolle man die Verbindung  wiederherstellen, gebe es „auf den ersten Blick“ keine andere Lösung, als eine neue provisorische Straße zu bauen.

(na) - Die Straße zwischen Monnerich und Esch/Alzette dürfte für mehrere Jahre zugeschüttet bleiben, sagte am Freitag  der Direktor der Straßenbauverwaltung, René Biwer gegenüber wort.lu. Wolle man die Verbindung zwischen beiden Ortschaften wiederherstellen, gebe es „auf den ersten Blick“ keine andere Lösung, als eine neue provisorische Straße zu bauen.

Bevor an einer solchen Lösung gearbeitet werden könne, müssten die Gründe, die zum Erdrutsch geführt haben, aber herausgefunden werden. Sonst riskiere auch die neue Straße, sich in einer Gefahrenzone zu befinden.Auf Seite der Autobahn scheint es, als gebe es kein Rutschrisiko vonseiten der Bauschuttdeponie.

Messstationen entlang der A4

Um aber ganz sicherzugehen, wird die Straßenbauverwaltung Kontrollapparate Richtung A4 aufstellen, die automatisch messen sollen, ob es zu weiteren Erdbewegungen kommt. Auch wurde in der Zwischenzeit der Hochspannungsmast konsolidiert, von dem in der Nacht des Geschehnisses befürchtet wurde, er könne auf die A4 umkippen.

Betreffend die Ediff-Schule, dessen Schüler in die Lallinger Schule umgezogen sind, stelle die Zugänglichkeit des Gebäudes weniger ein Problem als dessen Energieversorgung dar, erklärte René Biwer. Die Schule sei von der Straße her erreichbar, aber aktuell seien die Gas- und die Stromzufuhr außer Betrieb. Bevor eine Entscheidung getroffen werden könne, müssten aber auch hier zuerst die Ursachen des Erdrutsches bekannt sein sowie sichergestellt werden, dass der Hang stabil sei.

Am Rande einer Pressekonferenz der beiden Ministerinnen Carole Dieschbourg und Lydia Mutsch am Fuß der Deponie hatte es am Dienstag geheißen, dass nicht auszuschließen sei, dass bei Regen noch Material von der Abrisskante fallen könnte. Dies besonders, wenn es in den nächsten Tagen regnen sollte. Generell würde die Lage der Bauschuttdeponie aber als „stabil“ bezeichnet.

Nun muss abgewartet werden, dass die Experten ihre Berichte und Schlussfolgerungen verfassen. Und damit auch auf die ungemütliche Frage der Verantwortung eingehen.


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