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Strahlende Gefahr für das Trinkwasser
Lokales 4 Min. 12.06.2020 Aus unserem online-Archiv
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Strahlende Gefahr für das Trinkwasser

Unterirdisch gelagerter Atommüll muss während tausenden von Jahren abgesichert sein.

Strahlende Gefahr für das Trinkwasser

Unterirdisch gelagerter Atommüll muss während tausenden von Jahren abgesichert sein.
shutterstock
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Strahlende Gefahr für das Trinkwasser

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Das geplante Endlager für radioaktive Abfälle in Belgien sorgt für viel Kritik aus Luxemburg. Die Trinkwassergefährdung ist laut den Angaben des Wasserwirtschaftsamtes sehr konkret.
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Die anhaltende Trockenheit und der kommende Sommer mit einem veränderten Reiseverhalten stellen die Wasserversorger vor neue Herausforderungen.
Das kostbare Gut Trinkwasser wird zunehmend knapp.
Belgien plant bekanntlich ein unterirdisches Lager für nuklearen Abfall. Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) ging auf die Barrikaden. Am Freitag erstattete sie der Umweltkommission Bericht.
Belgien sucht nach einem geeigneten Standort, um seinen Atommüll (hier das Atomkraftwerk Doel) endzulagern.
Auf einem Uferhang im Süden Moskaus wurden 60.000 Tonnen nuklearer Reststoffe entdeckt. Die Stadtregierung aber will die Strahlung dort nicht wahrhaben und eine Autobahnbrücke auf die Atommüllkippe bauen.
Atomzentrale Cattenom
Am Mittwoch ist ein Angestellter eines Subunternehmens im Atomkraftwerk Cattenom im wegen Wartungsarbeiten stillstehenden Reaktorblock 4 radioaktiv kontaminiert worden.
Der Vorfall wurde in die Kategorie 1 auf einer Skala von 7 eingestuft.
Die belgischen Atommeiler Doel und Tihange stehen aufgrund ihrer Sicherheitsrisiken in der Kritik. Um die Bevölkerung im Fall eines nuklearen Unfalls zu schützen, werden nun Jod-Tabletten ausgegeben.
Auch in Luxemburg werden Jod-Tabletten ausgegeben, zuletzt bei einer präventiven Kampagne im Jahr 2014.
Delegation aus Luxemburg trifft französische Atombehörden
Derzeit steht noch nicht fest, wie der radioaktive Abfall künftig in Lothringen gelagert werden soll. Des Weiteren bestätigte die "Autorité de sécurité nucléaire" Schwachstellen in Cattenom.
Jährlich fallen in der EU rund 7 000 Kubikmeter Atommüll an.