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Startschuss für größten Park der Hauptstadt
Lokales 2 Min. 22.01.2020

Startschuss für größten Park der Hauptstadt

Innerhalb von zwei Jahren entsteht im Ban de Gasperich ein 16 Hektar großer Park.

Startschuss für größten Park der Hauptstadt

Innerhalb von zwei Jahren entsteht im Ban de Gasperich ein 16 Hektar großer Park.
Foto/LW-Archiv: Pierre Matgé
Lokales 2 Min. 22.01.2020

Startschuss für größten Park der Hauptstadt

Nadine SCHARTZ
Nadine SCHARTZ
Nach langem Warten auf die Genehmigung des Umweltministeriums werden die Arbeiten für den 16 Hektar großen Park im Ban de Gasperich im Februar aufgenommen. Dies gab der hauptstädtische Schöffenrat am Mittwochvormittag bekannt.

Ende 2018 sollten die Arbeiten für die Gestaltung der 16 Hektar großen Parkanlage aufgenommen werden. Nun, mit über einem Jahr Verspätung ist es endlich so weit: Im Februar werden die Bagger auf dem Areal anrollen. Dies teilte der hauptstädtische Schöffenrat am Mittwoch in seinem City Breakfast, dem monatlichen Pressebriefing, mit.

Grund für den verspäteten Auftakt der Arbeiten war die bis dato fehlende Genehmigung des Umweltministeriums - die der Stadt Luxemburg nun aber vorliegt. Wie Gilles Biver, Regierungsrat im Umweltministerium, bereits im Gespräch mit wort.lu/fr erklärt hatte, handele es sich dabei um eine komplizierte Akte. So wurden auf dem gesamten Gebiet etwa 2,1 Millionen Ökopunkte verzeichnet. Anhand dieser Punkte kann der ökologische Wert einer Fläche vor Beginn der Baumaßnahmen berechnet werten. Ein Ökopunkt entspricht dabei einem Euro.

"Für uns ist es wichtig, dass wir nun endlich starten können", erklärte Schöffe Serge Wilmes (CSV). Weiter unterstrich er, dass dieses Vorhaben in hohem Maß zur Lebensqualität der Bürger beitrage und darüber hinaus den Stadtteil Gasperich mit dem Neubaugebiet am Ban de Gasperich verbinde. 

Zum Projekt: In der ersten Phase erfolgen die Erdarbeiten. Danach werden die Spiel- und Freizeitanlagen, die Brücken und die Wege  und schließlich  die Bepflanzung realisiert. Sämtliche Arbeiten, die zum Sommer 2022 abgeschlossen sein sollen, werden unter der Leitung des hauptstädtischen Service des parcs durchgeführt. Der Gemeinderat hatte das Vorhaben am 10. Juli 2017 verabschiedet. Der Kostenpunkt: 15,99 Millionen Euro.

Die künftige Parkanlage soll den Stadtteil Gasperich mit dem Neubaugebiet im Ban de Gasperich verbinden.
Die künftige Parkanlage soll den Stadtteil Gasperich mit dem Neubaugebiet im Ban de Gasperich verbinden.
Grafik: Mersch ingénieurs-paysagistes

Der Park an sich wird auf einer Fläche von 14,9 Hektar angelegt; mit dem Tierasyl und den Anlagen des Hondssportveräin hat das Areal eine Gesamtfläche von 16,6 Hektar.  Bei der Gestaltung der Parkanlage wird unter anderem nahe dem Rond-Point Gluck ein 7.000 Quadratmeter großer Weiher angelegt. Der Drosbach, der das Gebiet durchquert, soll einerseits auf einer Länge von 810 Metern renaturiert werden und bildet andererseits aufgrund seines hohen ökologischen Werts ein zentrales Element im künftigen Park.


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Heimische Bäume und Sträucher

In sogenannten offenen Zonen werden sowohl Wiesen angelegt, auf denen die Besucher sich entspannen können, und die regelmäßig gemäht werden, als auch Flächen, bei denen eine späte Mahd vorgesehen ist. Dadurch soll eine große ökologische Vielfalt entstehen. Gleichzeitig sind in jenen Bereichen auch Trockenmauern und -rasen vorgesehen. Entlang des Drosbach sind ein Auwald sowie Sumpfzonen geplant. Heimische Bäume, Sträucher und Beete vervollständigen die Pflanzenvielfalt.


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Das Konzept sieht darüber hinaus unter anderem einen Spielplatz für alle Altersgruppen in Höhe der Wohnhäuser vor. In direkter Nähe dazu wird sich eine Spielwiese befinden. Auf der gegenüberliegenden Seite entstehen eine Boule-Piste, ein Fitnessparcours sowie ein Multisport- und ein Beachvolleyballfeld. Entspannung sollen die Besucher unter anderem in dem 76 Quadratmeter großen Pavillon, auf dem Picknickplatz und den Liegewiesen finden.

Nahe dem Haupteingang des Parks am Boulevard de Kockelscheuer werden ein Restaurant sowie Räume für den Service des parcs realisiert. Zusätzlich soll der bestehende Hundesportplatz neu gestaltet werden.



 


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