Standseilbahn Pfaffenthal-Kirchberg

Der "Funiculaire" ist da

Am 10. Dezember legt das neue Verkehrsmittel seine erste Fahrt zwischen Pfaffenthal und Kirchberg zurück

(DL) - Nach der Tram im Februar ist am Dienstag das nächste neue Verkehrsmittel im Großherzogtum eingetroffen: Die erste Kabine der Standseilbahn, die Pfaffenthal mit Kirchberg verbindet, wurde aus der Schweiz geliefert. Noch ist sie aber sorgfältig eingepackt, wie unsere Bilder zeigen.

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Hergestellt wurden die Kabinen von der schweizerischen Firma Garaventa, die auf Standseilbahnen spezialisiert ist. In den nächsten Tagen werden auch die nächsten drei Kabinen per Sondertransport nach Luxemburg gebracht.

Eingesetzt werden nämlich zwei voneinander unabhängige Bahnen mit jeweils zwei Kabinen, die im Gegengewicht zueinander stehen. Unterwegs geht es für sie unter einer Art Tunnel hindurch. Dieser wurde bereits fertiggestellt. In dieser Unterführung kreuzen sich die jeweils zwei zusammengehörenden Kabinen, weshalb sich hier die beiden Ausweichstellen befinden.

Am Sonntag, dem 10. Dezember - dem Tag, an dem der Winterfahrplan der CFL in Kraft tritt, wird der "Funiculaire" seine erste Fahrt zurücklegen. In 63 Sekunden geht es vom neuen Bahnhof Pfaffenthal aus nach Kirchberg. Die Strecke beträgt 200 Meter, der Höhenunterschied liegt bei 40 Metern.

Oben angekommen können die Passagiere auf die Tram umsteigen, die in einer ersten Phase nur über das Kirchberg-Plateau, später aber auch via die „Stäreplaz“ Richtung Stadtzentrum und weiter fährt.

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