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SREL: Widersprüche bleiben
Lokales 12.04.2013 Aus unserem online-Archiv

SREL: Widersprüche bleiben

Frank Schneider wurde am 8. februar ein erstes Mal angehört.

SREL: Widersprüche bleiben

Frank Schneider wurde am 8. februar ein erstes Mal angehört.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 12.04.2013 Aus unserem online-Archiv

SREL: Widersprüche bleiben

Die parlamentarische Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre hörte am Freitag zum zweiten Mal den ehemaligen SREL-Mitarbeiter und Sandstone-Mitbegründer Frank Schneider an.

(jm) -  Die parlamentarische Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre hörte am Freitag zum zweiten Mal den ehemaligen SREL-Mitarbeiter und Sandstone-Mitbegründer Frank Schneider an.

Er habe die Anhörung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, genutzt, um seinen Standpunkt zu erläuterten und "Einiges zu bestätigen oder zu widerlegen", erklärte der Zeuge am Ende der Sitzung, die knapp drei Stunden dauerte.

Was die Abgeordneten genau von ihm wissen wollten, wollte Schneider ebenso wenig verraten wie der Kommissionspräsident Alex Bodry, schliesslich gelte die Vertraulichkeitsregel.

Ein störender Blog-Eintrag

An diese Regel sowie an das Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung müsste sich auch François Bausch (Déi Gréng) halten, dessen Blog-Eintrag zur SREL-Affäre nicht nur Frank Schneider missfiel, der den grünen Abgeordneten vor Gericht zitieren will.

Auch einige Mitglieder des Parlamentsausschuss äusserten Kritik, so wurde unter anderem von einem Oppositionspolitiker die Frage aufgeworfen, ob Bausch als Berichterstatter zur Enquete-Kommission noch tragbar sei. Diese Frage will die Kommission am Mittwoch beantworten

Am Dienstag wird der Enquete-Ausschuss André Kemmer als letzten Zeugen anhören; am gleichen Tag wird der deutsche Publizist Rolf Gössner als einer von drei geladenen ausländischen Experten aussagen.