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SREL-Prozess soll im März 2020 stattfinden
Lokales 19.11.2019 Aus unserem online-Archiv

SREL-Prozess soll im März 2020 stattfinden

Acht Verhandlungstage sind angesetzt.

SREL-Prozess soll im März 2020 stattfinden

Acht Verhandlungstage sind angesetzt.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 19.11.2019 Aus unserem online-Archiv

SREL-Prozess soll im März 2020 stattfinden

Für den sogenannten SREL-Prozess wurde ein neues Datum gefunden: Die Verhandlungen sollen nun zwischen dem 3. und 13. März 2020 stattfinden.

(SH) - Aufgrund von Jean-Claude Junckers Operation konnte der sogenannte SREL-Prozess nicht wie eigentlich geplant am Dienstag stattfinden.

Die Staatsanwaltschaft hat nun aber die neuen Termine mitgeteilt: Demnach sind zwischen dem 3. und 13. März acht Sitzungen angesetzt. Ursprünglich waren zwölf Verhandlungstage vorgesehen. 

 Angeklagt sind die ehemaligen Mitarbeiter des Service de renseignement de l'Etat (SREL), Marco Mille, André Kemmer und Frank Schneider. Ihnen wird vorgeworfen, durch eine illegale Abhörmaßnahme gegen Datenschutzgesetze verstoßen sowie Persönlichkeitsrechte eines früheren Geheimdienstinformanten und Geschäftsmannes verletzt zu haben.  


Der Eingang zum SREL-Gebäude an der Route d'Esch
SREL-Prozess erneut verschoben
Der SREL-Prozess kann nicht wie eigentlich geplant am Dienstag beginnen, da Jean-Claude Juncker nach seiner Operation als Zeuge nicht zur Verfügung steht. Ein neues Datum steht noch aus.

Jean-Claude Juncker war zum Tatzeitpunkt Staatsminister und trug somit politische Verantwortung für den Geheimdienst. Deshalb soll er vor Gericht als Zeuge aussagen.

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Der frühere Geheimdienstchef behauptet in einem Schreiben nicht nur, dass dass Protokoll der berühmten "Uhr-Aufnahme" manipuliert worden sei, sondern auch, dass Jean-Claude Juncker als Staatsminister wissentlich illegale Abhörmaßnahmen in Auftrag gab.
Marco Mille wurde 2010 vom Staatsdienst beurlaubt und arbeitet derzeit in der Privatwirtschaft als Sicherheitsexperte.