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Srel-Enquete: Arbeit für den Staatsanwalt
Lokales 11.05.2013 Aus unserem online-Archiv

Srel-Enquete: Arbeit für den Staatsanwalt

Die Enquete-Kommission versorgt den Staatsanwalt mit Verhör-Protokollen.

Srel-Enquete: Arbeit für den Staatsanwalt

Die Enquete-Kommission versorgt den Staatsanwalt mit Verhör-Protokollen.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 11.05.2013 Aus unserem online-Archiv

Srel-Enquete: Arbeit für den Staatsanwalt

Die Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre beschloss am Freitag, die Vernehmungsprotrokolle der Zeugen Mille, Schneider, Kemmer, Knebeler und Mandé an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.

(jm) - Die Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre beschloss am Freitag, die Vernehmungsprotrokolle der Zeugen Mille, Schneider, Kemmer, Knebeler und Mandé an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Bislang hatte die Justiz im Zusammenhang mit dem Bommeleeër-Prozess Einblick in die Anhörungen von Frank Schneider und André Kemmer verlangt. Nun scheint man aber weiteren Verdachtsmomenten nachgehen zu wollen, etwa was mögliche weitere geheime Aufnahmen mit getürkten Uhren oder die Ermittlungen wegen der illegalen Telefonabhörungen in den Jahren 2007 und 2008 angeht.

Darüber hinaus erhält die Staatsanwaltschaft die Aktennotiz über das Gespräch zwischen einem Srel-Mitarbeiter und einem ausländischen Geschäftsmann, über die Radio 100,7 am Freitag berichtete, eine Notiz über die Unterbringung des ehemaligen Präsidenten der Rechnungskammer, Gérard Reuter, in einer Srel-Wohnung, sowie eine Dokumentation über das Briefing, das die Minister Juncker und Frieden im Jahr 2006 von den Srel-Leuten erhielten.