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SREL-Berufungsprozess auf späteres Datum verschoben
Lokales 24.09.2021
Wegen Inhaftierung in Frankreich

SREL-Berufungsprozess auf späteres Datum verschoben

Die Inhaftierung von Frank Schneider in Frankreich hat Auswirkungen auf den SREL-Berufungsprozess.
Wegen Inhaftierung in Frankreich

SREL-Berufungsprozess auf späteres Datum verschoben

Die Inhaftierung von Frank Schneider in Frankreich hat Auswirkungen auf den SREL-Berufungsprozess.
Foto: Lex Kleren/LW-Archiv
Lokales 24.09.2021
Wegen Inhaftierung in Frankreich

SREL-Berufungsprozess auf späteres Datum verschoben

Die Inhaftierung von Frank Schneider in Nancy hat Auswirkungen auf das Berufungsverfahren im SREL-Prozess. Dieses wird verschoben.

(SH) - Am Donnerstag hatte das Gericht in Nancy den Antrag auf Freilassung des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Frank Schneider abgelehnt. Erst im November wird darüber entscheiden wird, ob der Luxemburger in die USA ausgeliefert wird. 

Diese Entscheidung hat Auswirkungen auf das Berufungsverfahren im SREL-Prozess. Wie von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft in Erfahrung zu bringen war, wird die Verhandlung, die für den 26. Oktober angesetzt war, verlegt. Ein neues Datum steht noch nicht fest. In dem Prozess geht es um die Frage, ob die drei ehemaligen Mitarbeiter des Geheimdienstes - neben Schneider mussten sich der ehemalige SREL–Direktor Marco Mille und  Ex-Geheimagent André Kemmer verantworten - im Januar 2007 illegale Abhörmaßnahmen in Bezug auf einen Informanten durchgeführt hatten oder ob diese Aktionen vom damaligen Premier Jean-Claude Juncker autorisiert waren. In erster Instanz waren die Angeklagten freigesprochen worden.


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In Frankreich befindet sich Schneider seit April im Gefängnis. Er wurde damals auf Drängen amerikanischer Strafermittlungsbehörden unweit der luxemburgischen Grenze in Frankreich verhaftet. Er wird verdächtigt, Teil eines Multi-Milliarden-Dollar-Betrugs in Zusammenhang mit Kryptogeschäften zu sein.  

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