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Srel-Ausschuss befragt Jean-Claude Knebeler
Jean-Claude Knebeler wurde am Freitag vom Srel-Ausschuss gehört.

Srel-Ausschuss befragt Jean-Claude Knebeler

Foto: Gerry Huberty
Jean-Claude Knebeler wurde am Freitag vom Srel-Ausschuss gehört.
Lokales 22.03.2013

Srel-Ausschuss befragt Jean-Claude Knebeler

„Die Aussagen von Jean-Claude Knebeler und die Aussagen der anderen Zeugen sind nicht in allen Punkten deckungsgleich” meinte der Vorsitzende des Srel-Ausschusses Alex Bodry (LSAP) am Freitag nach der Sitzung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.

„Die Aussagen von Jean-Claude Knebeler und die Aussagen der anderen Zeugen sind nicht in allen Punkten deckungsgleich” meinte der Vorsitzende des Srel-Ausschusses Alex Bodry (LSAP) am Freitag nach der Sitzung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Knebeler war Direktor der Abteilung Außenhandel im Wirtschaftsministerium, eine Abteilung, die ihre Informationen zum Teil über den Geheimdienst bezog.

Der Ausschuss werde deshalb u.a. die Zeugen Frank Schneider und André Kemmer noch einmal vorladen, so Bodry weiter. Jean-Claude Knebeler hat die Ausschussmitgliedern zudem darauf hingewiesen, dass er sich in dem Dossier um die illegalen Abhörungen sofort als Zeuge bei der Kriminalpolizei gemeldet hatte.

Weitere Anhörungen geplant

Die Mitglieder des Srel-Untersuchungsausschusses wollen neben François Heisbourg noch zwei weitere Geheimdienstexperten anhören. Dabei handelt es sich um den deutschen Bürgerrechtler Rolf Goessner, sowie um den französischen Anwalt Bernard Carayon. Die Sitzungen sollen öffentlich sein.

Auch Premierminister Jean-Claude Juncker wollen die Abgeordneten noch einmal einbestellen. Er soll sie über die weiteren Schritte bei der geplanten Reform des Geheimdienstes informieren.

Die sitzungsfreie Zeit in den Osterferien wollen die Ausschussmitglieder nutzen, um die Details der bisherigen Zeugenanhörungen zu analysieren.


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