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Srel-Affäre: "Ein Zeuge lügt"
Lokales 16.04.2013 Aus unserem online-Archiv

Srel-Affäre: "Ein Zeuge lügt"

Nach den Anhörungen kam Ausschusspräsident Alex Bodry zum Schluss, dass sich Widersprüche zwischen den Aussagen auftun.

Srel-Affäre: "Ein Zeuge lügt"

Nach den Anhörungen kam Ausschusspräsident Alex Bodry zum Schluss, dass sich Widersprüche zwischen den Aussagen auftun.
Foto: Marc Wilwert
Lokales 16.04.2013 Aus unserem online-Archiv

Srel-Affäre: "Ein Zeuge lügt"

Nach den Anhörungen der vergangenen Wochen kam der Präsident der Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre, Alex Bodry, am Mittwoch zum Schluss, dass sich Widersprüche zwischen den Aussagen auftun.

(jm) - André Kemmer war der vorläufig letzte Zeuge, den die parlamentarische Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre vorgeladen hatte. Nach den Anhörungen der vergangenen Wochen kam Ausschusspräsident Alex Bodry am Mittwoch zum Schluss, dass sich Widersprüche zwischen den Aussagen auftun, so dass er davon ausgehe, dass "ein Zeuge lügt".

Wem die Abgeordneten unter den Herren Mille, Schneider, Kemmer, Mandé und Knebeler am ehesten glauben, wird sich wahrscheinlich erst im Abschlussbericht der Enquete-Kommission zeigen, die sich an diesem Mittwoch erneut trifft, um die weitere Vorgehensweise zu erörtern.

Zur Sprache bringen will Bodry dabei auch, ob das Dossier Stay Behind noch einmal aufgerollt werden soll. Aus den Zeugenaussagen lasse sich nämlich schliessen, dass der parlamentarischen Kontrollkommission nicht alle erforderlichen Informationen vorlagen, als sie im Jahr 2008 ihren Bericht über vermeintliche Verwicklungen zwischen dem Nachrichtendienst und dem Abwehrnetzwerk verfasste.